11. Dezember 2014  |  Breaking NewsHeizung + EnergieRecht + Finanzen

Heizkosten im Sturzflug

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Der Heizenergieverbrauch in Deutschland für die letzten zwölf Monate liegt um fast 30 Prozent unter dem des Vorjahreszeitraums. Das geht aus einer aktuellen Auswertung des Abrechnungsunternehmens BRUNATA-METRONA hervor. Grund für diese erfreuliche Entwicklung ist das Wetter: Seit Oktober 2013 erlebt Deutschland eine äußerst ungewöhnliche Warmperiode bezogen auf die heizintensiven Monate.

Geht man von einem durchschnittlichen Temperaturverlauf für die Zeit bis zum Jahresende aus, so wird der Heizenergieverbrauch 2014 um circa 22 Prozent unter dem des vergleichsweise kalten Vorjahres liegen. Bezogen auf das langjährige Mittel ergibt sich ein Minus von circa 18 Prozent. Gleichzeitig bewegte sich der Ölpreis nahezu während des gesamten Jahres 2014 deutlich unter dem Vorjahresniveau. In der Kombination wird dies für 2014 zu deutlich niedrigeren Heizkosten als im Jahr zuvor führen.

Absolute Abweichungen der aktuellen Energieverbräuche in Deutschland (2013/14) vom Langzeitmittel.

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Über den BRUNATA-METRONA-Heizenergiemonitor

Der Heizenergiemonitor der BRUNATA-METRONA-Abrechnungsdienstleister erhebt und bewertet den aktuellen Heizenergieverbrauch zehntausender repräsentativer Messstellen bundesweit. Damit bietet er eine zuverlässige Sicht auf die monatliche Entwicklung der witterungsabhängigen Energiekosten für zwölf Abrechnungsperioden pro Jahr. Die Relation der erhobenen Verbrauchswerte zum nationalen Energiekonsum ist bekannt. Die Basis bilden viele Millionen realer Heizungsablesungsdaten aus den letzten zehn Jahren im Vergleich mit den amtlich ermittelten Endenergiebilanzen für die Bundesrepublik. Die repräsentativen Mengen von Monatsverbrauchsdaten aus allen aktuell laufenden Abrechnungsperioden bilden also den Kern dieses Informationsdienstes.

Für die Wohnungswirtschaft ergeben sich aus dem Heizenergiemonitor verbesserte Benchmarking-Möglichkeiten für Heizkostenmanagement, verglichen mit solchen, die auf allgemeiner meteorologischer Temperaturinformation basieren. Für Wohnungsnutzer eröffnet sich eine monatlich aktuelle Informationsquelle über den tatsächlichen wetterbedingten mittleren Energiemehr- oder -minderverbrauch in Deutschland, sowohl im direkten Vergleich mit dem Vorjahr als auch mit einem langjährigen Durchschnittswert. Entsprechende unterjährige Verbrauchsinformationen lassen sich bei Bedarf auch zusätzlich für bestimmte Regionen aufbereiten.

Quelle: openPR

 
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