13. Oktober 2014  |  Breaking NewsHeizung + Energie

Wärmequelle Holzpellets oder Holzscheite

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Tipps für das Heizen mit nachwachsenden Rohstoffen

(mpt-14/46457). Nicht mehr auf die endlichen und immer teureren Energiequellen Gas oder Öl angewiesen sein: Dieses Ziel schwebt vielen Hausbesitzern vor, die ihren alten Brenner im Keller in den Ruhestand schicken und durch eine neue, effizientere Technik ersetzen möchten. Eine interessante Alternative dazu bieten nachhaltige Brennstoffe aus einheimischer Erzeugung – allen voran Holz, das beispielsweise in Deutschland dank nachhaltiger Forstwirtschaft ausreichend zur Verfügung steht. Doch auch beim Brennstoff Holz gibt es verschiedene Alternativen. Ob Holzpellets oder Scheitholz besser sind, das lässt sich nicht pauschal beantworten. Doch es gibt einige Kriterien, an denen sich Hausbesitzer orientieren können.

Wenn es zu wenig Platz für einen Pellets-Lagerraum gibt, kann das Lagerproblem zum Beispiel mit einem Sacksilo gelöst werden.
Foto: djd/Fröling Heizkessel- und Behälterbau

Klima und Haushaltsbudget schonen

Holz ist ein Brennstoff, der die Energiekosten senken und einen Beitrag zum Klimaschutz leisten kann – unabhängig davon, ob er in Form von Pellets oder als Scheitholz in den Brenner wandert. In der Bundesrepublik und ihren Nachbarländern existiert ein vergleichsweise großer Waldbestand, der zudem in der Regel in Form nachhaltiger Forstwirtschaft genutzt wird. Das heißt, es wächst mindestens so viel Holz nach, wie geschlagen wird. Auf absehbare Zeit steht Holz daher in genügend großer Menge zur Verfügung. Bei einem Vergleich der Brennstoffkosten haben Holzscheite und Pellets schon heute die Nase vorn, und die Preisabstände dürften künftig weiter wachsen. Im Vergleich zu Öl und Gas sind Scheitholz und Pellets zudem klimaschonend. Während ein Baum wächst, bindet er Kohlendioxid und entlastet damit das Klima. Wird er als Holzbrennstoff genutzt, gibt er nur die Menge Kohlendioxid wieder ab, die er zuvor gebunden hat. Öl und Gas emittieren dagegen zusätzliche Mengen des Gases, das den Treibhauseffekt unterstützen kann.

Holzpellets: Die komfortable Variante für das Heizen mit Holz

Holzpellets sind ein standardisierter Brennstoff, der in definierten Größen hergestellt und ausgeliefert wird. Für Pellets presst man Reste von Hölzern zusammen, die zum Beispiel in holzverarbeitenden Unternehmen oder im Sägewerk als Abfall vorhanden sind. Die entstehenden Pellets haben eine festgelegte Länge und Breite und damit definierte Eigenschaften für die Verwertung. Je nach Qualitätsklasse, die in erster Linie von den verarbeiteten Hölzern abhängt, besitzen Holzpellets einen größeren oder kleineren Brennwert. Beim Kauf solle daher nicht alleine der Preis, sondern auch die Qualitätsstufe berücksichtigt werden. Pellets sind eine interessante Alternative für Hausbesitzer, die trotz des Abschieds von Öl und Gas den Komfort eines nahezu vollautomatischen Heizungssystems behalten wollen. Bei einer Pellets-Heizung des Holzspezialisten Fröling beispielsweise bleibt für den Betreiber kaum mehr zu tun als eine gelegentliche Entleerung des Aschebehälters, in den der Brenner die Abbrand-Reste vollautomatisch transportiert. Für die Versorgung des Brenners stehen verschiedene Transportsysteme zur Verfügung, die den Nachschub vollautomatisch in den Brennerraum liefern. Ein Lagerraum für Holzpellets ersetzt den Öltank von einst, und wo es nicht genügend Raumreserven dafür gibt, können unterirdisch eingebaute Erdtanks oder so genannte Sacksilos als Alternative genutzt werden.

Wärme besonders günstig erzeugen: Scheitholz

Scheitholz wird direkt aus dem Stamm eines Baums geschnitten, die Scheite besitzen daher keine festgelegte Größe. Scheitholz lässt sich regional oft sehr günstig erwerben, noch günstiger wird es, wenn man selbst Holz macht – auf eigenem Grund oder indem man sich bestimmte Bäume zum Einschlag zuweisen lässt. Wirtschaftlich lohnt sich ein Blick auf den Brennstoff Scheitholz in jedem Fall. Etwas mehr Arbeit ist beim Heizen mit Scheitholz allerdings schon gefragt. Bevor die Holzscheite verheizt werden, sollten sie wenigstens ein oder zwei Jahre an einem feuchtegeschützten Ort trocknen. Denn Holz, das noch zu viel Wasser enthält, brennt deutlich schlechter und führt zu höheren Emissionen und einer stärkeren Verschmutzung der Heizanlage. Außerdem muss das Holz meist von Hand nachgelegt werden. Anlagen zur automatischen Beschickung sind groß und aufwändig, und sie müssen ebenfalls in Intervallen von einigen Tagen aufgefüllt werden. Heizanlagen für Scheitholz sind eine interessante Alternative für größere Wohnhäuser mit mehreren Parteien oder zum Beispiel für landwirtschaftliche Anwesen, die durchgängig bewirtschaftet werden. In der Regel ist die Heizleistung eines Scheitholzkessels für kleinere Energieeffizienzhäuser eher zu hoch.

Scheitholz und Pellets in einer Anlage verwerten

Dank moderner Kombikessel wie etwa dem SP Dual von Fröling (froeling.com) muss man sich nicht unbedingt mehr zwischen Pellets und Scheitholz entscheiden. Die Anlage besitzt zwei Brennkammern, die voneinander getrennt sind und nach Belieben mit Pellets oder Scheitholz betrieben werden können. Scheitholz kann mittels Pellets-Brenner vollautomatisch, zu einer vordefinierten Zeit oder wenn das Heizsystem Wärme anfordert, entzündet werden. Ist das Scheitholz abgebrannt und besteht weiterer Heizbedarf, schaltet sich automatisch der Pellets-Brenner ein und stellt die Wärmeversorgung lückenlos sicher. So kommt es zu keiner Heizunterbrechung, wenn einmal niemand fürs Nachlegen da ist. Die Kombianlage ist modular aufgebaut. Daher kann man zunächst nur den Scheitholzkessel installieren und jederzeit später ein Pellets-Modul nachrüsten, wenn mehr Komfort erwünscht ist.

Homepage: www.froeling.com

Quelle: djd Pressetreff

 
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