1. Oktober 2014  |  Breaking NewsSicherheit

Unterschätzte Gefahr

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Studie: Eltern sind sich der Risiken im und um das Wasser oftmals nicht bewusst

(djd/pt). 446 Menschen ertranken nach Angaben der Deutschen Lebens-Rettungs-Gesellschaft (DLRG) allein im Jahr 2013 in Deutschland an der Küste, in Binnengewässern oder Schwimmbädern. Auch in diesem Jahr wurden allein an einem heißen Sommerwochenende 18 tödliche Badeunfälle gezählt. Bei kleinen Kindern gehört Ertrinken sogar zu den drei häufigsten tödlichen Unfallursachen – die Wahrscheinlichkeit von Unfällen im und am Wasser wird von Eltern aber chronisch unterschätzt. Das ergab der “Axa Kindersicherheitsreport 2014″, der sich mit dem Thema Sicherheit im und am Wasser beschäftigte.

Kinder unter drei Jahren können schon in etwa fünf Zentimeter flachem Wasser ertrinken – auch im heimischen Badezimmer ist daher Vorsicht geboten.
Foto: djd/AXA Konzern AG

Schon wenige Zentimeter Wasser können lebensgefährlich sein

Kinder unter drei Jahren können schon in etwa fünf Zentimeter flachem Wasser ertrinken. Fast der Hälfte der Eltern, die für den Kindersicherheitsreport von Forsa befragt wurden, war diese Gefahr nicht bewusst. “Kleinkinder drehen sich nicht einfach um, wenn sie mit dem Gesicht unter Wasser geraten. Sie bleiben regungslos liegen und unternehmen keine Selbstrettungsversuche”, erklärt Dr. Stefanie Märzhäuser, Präsidentin der Bundesarbeitsgemeinschaft “Mehr Sicherheit für Kinder e.V.”. Daher könne bei fehlender Aufsicht schon wenig Wasser in der Badewanne oder im Planschbecken eine lebensbedrohliche Gefahr für Kleinkinder darstellen. 13 Prozent der Befragten waren dagegen der Meinung, dass ein Kind unter drei Jahren kurzzeitig alleine in der Wanne gelassen werden könne – etwa, wenn es schon alleine stehen oder sitzen kann. Bei Eltern von Kindern im Alter bis zwei Jahren ist sogar etwa jeder Vierte dieser Meinung.

Checkliste klärt über Gefahren auf

60 Prozent der Eltern glauben, dass man die Not ertrinkender Kinder eindeutig erkennt – ein Irrtum. Denn Ertrinken ist ein leiser Unfall. “Gerade weil offensichtliche Alarmsignale fehlen, ist es umso wichtiger, Kinder im und am Wasser immer im Auge zu behalten”, betont Stefanie Märzhäuser. Eine Checkliste, die unter www.axa.de/sichererbadespass kostenlos heruntergeladen werden kann, klärt über Gefahren im Schwimmbad, am See und am Meer auf und gibt Tipps für ein sicheres Badevergnügen.

Homepage: www.axa.de/kindersicherheit

Quelle: djd Pressetreff

 
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