6. Oktober 2014  |  Breaking NewsHeizung + Energie

Superschlanke Kupferrohre

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Auch im Altbau kann man heute auf eine komfortable Fußbodenheizung umstellen

(djd/pt). Im Neubau sind Fußbodenheizungen heute beinahe schon Standard. Die Strahlungswärme aus dem Boden sorgt für weniger Luftverwirbelungen im Raum und schafft ein angenehmeres Raumklima. Zudem kann man sich störende Heizkörper ersparen und gewinnt mehr Freiheit bei der Einrichtungsplanung. Wer einen Altbau renoviert, kann ihn aber ebenfalls auf den Komfort einer Flächenheizung umstellen. “Dafür gibt es heute beispielsweise Systeme mit superschlanken Kupferrohren, für die der Boden – wenn überhaupt – nur gering erhöht werden muss”, berichtet Birgit Schmitz vom Deutschen Kupferinstitut. Dadurch, so Schmitz, müsse nur wenig der vorhandenen Raumhöhe geopfert werden.

Modernisierung: Schlanke Fußbodenheizungen lassen sich heute auch mit superschlanken, ummantelten Kupferrohren realisieren.
Foto: djd/DKI


Flächenheizungen reagieren schneller

Wie effizient eine Fußbodenheizung arbeitet, hängt von verschiedenen Faktoren ab. Eine wichtige Rolle spielt das gewählte Material. Der Traditionswerkstoff Kupfer bietet hier diverse Vorteile. Kupfer ist bekanntermaßen ein sehr guter Wärmeleiter, eine Eigenschaft, die bei Flächenheizungen einen entscheidenden Einfluss auf das System hat. Metallene Werkstoffe wie Kupfer, das aufgrund seiner Wärmeleitfähigkeit auch bevorzugt in Wärmeüberträgern wie Solaranlagen eingesetzt wird, bieten entscheidende Vorzüge gegenüber anderen Materialien, denn durch eine hohe Wärmeleitfähigkeit können bessere Heizleistungen erzielt werden. Einen weiteren wichtigen Faktor für die Energieeffizienz eines Heizungssystems, bei dem Kupfer seine Vorteile ausspielt, beachten viele Hausbesitzer und Installateure dagegen noch zu wenig: den Betrieb der Heizungspumpe.

Effizienter Betrieb der Heizungspumpe

In einem System aus nichtmetallischen Rohren muss die Pumpe erheblich mehr Arbeit leisten als in einem Kupfersystem, um das Wasser in alle angeschlossenen Räume zu transportieren. An den Verbindungsstellen verringert sich der Querschnitt anderer Rohre deutlich, in Kupferrohren gibt es diese Engpässe dagegen nicht. Dadurch ist der Widerstand niedriger und die Pumpe verbraucht in einer Heizungsinstallation aus Kupfer nur annähernd halb so viel Energie wie in anderen Systemen.

Weitere Informationen zur Planung einer Fußbodenheizung gibt es unter www.mein-haus-kriegt-kupfer.de.

Quelle: djd Pressetreff

 
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