10. Oktober 2014  |  Bad + KücheBreaking News

Neue Perspektiven bei der Altbau-Sanierung: Bodenebene Duschrinnen im Badezimmer

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Wer heute saniert, denkt nicht nur an morgen, sondern auch an übermorgen. Besonders im Fokus der Überlegungen steht dabei das Badezimmer als Komfortzone und unbedingter Bestandteil von Lebensqualität: Entspricht es noch den Möglichkeiten, wenn man nicht mehr ganz so fit Ist? Genügt es noch den Bedürfnissen, die mit dem zunehmenden Alter steigen? Eine Installation, die sofort mehr Spaß garantiert und deren Nutzwert mit der Zukunft steigt, ist eine bodenebene Duschrinne. Sie hat eine ganze Reihe von Vorteilen gegenüber der traditionellen Duschwanne und ist ein maßgeblicher Faktor für Schwellenlosigkeit bzw. Barrierefreiheit. Beim Einbau im Zuge der Badsanierung eines Altbaus mit meist flachen Deckenkonstruktionen gilt es jedoch spezielle Probleme zu lösen: Die Stichworte lauten Bodenaufbau, Gefälle, Abdichtung und
Abfluss.

Im Erdgeschoss mit darunter liegendem Keller und freiliegenden Rohren stellt der Einbau einer bodenebenen Duschrinne meist kein größeres Problem dar. Damit auch in den Obergeschossen die Freude an den neuen Bädern lange hält, müssen Badplanung, Modellauswahl und Installation mit fachhandwerklichem Know-how und Präzision ausgeführt werden.
Bodenebene Duschrinnen werden grundsätzlich vor dem Einbringen des Estrichs montiert. Bei der Altbausanierung ist folglich das Ausstemmen des vorhandenen Estrichs der erste Arbeitsschritt. Erweist sich dessen Höhe als zu niedrig – sprich niedriger als die Einbauhöhe der Duschrinne plus das erforderliche Gefälle von ca. 1 cm pro Meter der Bodenlänge bei wandseitiger Position – muss der Architekt oder Statiker grünes Licht geben, damit auch die darunter liegende Betonplatte etwas abgenommen werden kann. Mit einer Einbauhöhe von nur 55 mm und einer Ablaufleistung von 0,5 l/s (ohne Aufstau, Ablauf DN 50/DN 40) gehört die ACO ShowerDrain S-line zu den Modellen mit dem besten Verhältnis dieser zwei Kriterien.

Edelstahl-Duschrinne ACO ShowerDrain mit Design-Rost Solid ebenfalls aus Edelstahl – neues Bad mit frischem Glanz im alten Haus.

Bei Träger- oder Balkendecken ist zu beachten, dass sich eine bodenebene Duschrinne eventuell nur dann montieren lässt, wenn Rinne und Abfluss parallel zu den Trägern bzw. Balken verlaufen.

Bei der Auswahl der Duschrinne zählt aber nicht allein die Einbauhöhe, sondern auch der Ablaufleistung. Sie ergibt sich aus der Anzahl und dem Durchmesser der Abläufe. Zur Berechnung des für das Bad erforderlichen Wertes wird in der Regel die Anschlussleistung der Brause-Armatur zugrunde gelegt. Bei Standardarmaturen beträgt der Durchfluss 0,15 l/s, bei großen Flächenarmaturen kann er deutlich höher liegen.

Die ACO ShowerDrain E-line mit 3 Abläufen erreicht mit Aufstau eine Ablaufleistung von 1,4 l/s und ist damit auch für den Einsatz im Zusammenspiel mit sehr leistungsstarken Brause-Armaturen bestens geeignet. Ihre technischen Kennziffern erfüllt die Duschrinne nach der Inbetriebnahme natürlich nur, wenn sie fachmännisch und korrekt installiert wurde. Gerade bei der Altbausanierung ist eine gutes Timing und Zusammenspiel der Gewerke – Bodenleger, Sanitärinstallateur, Fliesenleger – unabdingbar. Auch die Duschrinne selbst kann mit besonderen Produkteigenschaften zum erfolgreichen Einbau beitragen.

Höhenverstellbarkeit erleichtert und beschleunigt nicht nur die erstmalige Positionierung der Duschrinne, sondern hat auch später einen großen Vorteil: Werden die Stellschrauben „nur“ handfest angezogen, kann die Duschrinne bei dauerelastischer Abdichtung Bewegungstoleranzen des Bodens in der Vertikalen ausgleichen.

Ein große Rolle für die Funktionstüchtigkeit der bodenebene Duschrinne spielen die Gefälle: Während der Bodenleger für ein Gefälle des Duschboden von ca. 1-2 % hin zur Duschrinne sorgen muss, hat der Sanitärinstallateur für ausreichendes Gefälle der Leitung von dem oder den Ablaufstutzen zur Fallleitung zur sorgen. Qualitativ hochwertige Produktserien wie die ACO ShowerDrain erleichtern hier die Problemlösung, indem Modelle mit unterschiedlicher Position und Richtung der Abläufe zur Auswahl stehen. Das leichte Quergefälle im Rinnenkörper der ACO ShowerDrain garantiert, dass sich im Rinnenkörper selbst keine Wasserrückstände sammeln.

Das zweite entscheidende Funktionsmerkmal neben dem vollständigen Wasserabfluss ist die Dichtigkeit der gesamten Konstruktion. Sie muss sicherstellen muss, dass an der Schnittstelle von Rinne und Boden kein Duschwasser in den Bodenaufbau sickert, das ihn über kurz oder lang zu einem erneuten Sanierungsfall machen würde. Für eine verlässliche Verbindung von Rinne und Boden sorgen bei der ACO ShowerDrain die Abdichtungsebene des Bodenaufbaus sowie die Wandaufkantungen, die sich je nach Bedarf und Duschsituation an der wandseitigen Längsseite und/oder an einer bzw. zwei Schmalseiten der Duschrinne befinden können. Während die werkseitig angebrachten Dünnbettflansche eine sichere Einbindung des Rinnenkörpers in den Bodenaufbau per Dünnbettverfahren ermöglichen und insbesondere in den Ecken keine Undichtigkeiten entstehen lassen, lässt sich die Duschrinne dank der Wandaufkantung auch direkt an
der Wand installieren. Damit entfällt das Schneiden von Fliesen für einen schmalen Spalt zwischen Wand und Fliese, was insbesondere bei der Verwendung moderner, großflächiger Fliesen den gestalterischen Gesamteindruck des sanierten Bades stören würde.

Eine gleichermaßen elegante wie unkonventionelle Lösung wurde für das Bad dieser Sanierung gewählt: Bei der Duschrinne handelt es sich um eine ACO ShowerDrain ELine mit Designrost Solid. Schöne weiße Naturstein-Fliesen 60 x 30 cm gibt es „nur“ an den Wänden und an der eingemauerten Badewanne. Die oberste Schicht des Badbodens hingegen besteht aus einer direkt auf den Estrich aufgebrachten, langlebigen, lösemittelfreien und pflegeleichten Epoxidharz-Beschichtung, der im Duschbereich Quarzsand beigemischt wurde, um die erforderliche Rutschhemmklasse zu erzielen.

Weitere Informationen zum Einbau von Duschrinnen im Zuge der Badsanierung von Altbauen erhalten Sie gerne unter www.gutesweitergedacht.de

 
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