13. Oktober 2014  |  Breaking NewsSicherheit

Hochsaison für Wohnungsbrände: Rauchmelder als Lebensretter

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In der Advents- und Weihnachtszeit können Rauchwarnmelder besonders wichtig sein

(djd/pt). Die Advents- und Weihnachtszeit ist ohne stimmungsvolles Kerzenlicht auf dem Adventskranz oder am festlich geschmückten Baum für viele undenkbar. Die Kehrseite der Medaille: In jedem Jahr häufen sich in den Wochen vor dem Jahreswechsel die Wohnungsbrände. Die Gefahr, die von offenem Feuer ausgeht, wird oftmals unterschätzt. “Wenn ein trockener Weihnachtsbaum einmal brennt, ist das Feuer kaum aufzuhalten”, warnt etwa Michael Zabler, Sicherheitsexperte bei ABUS.

In jedem Jahr häufen sich in den Wochen vor dem Jahreswechsel die Wohnungsbrände, die Gefahr, die von offenem Feuer ausgeht, wird chronisch unterschätzt.
Foto: djd/ABUS

Durch die hohe Zimmertemperatur in der kalten Jahreszeit trocknen Weihnachtsbäume nach dem Aufstellen rasch aus. Kommen sie dann in Kontakt mit einer Feuerquelle – etwa einer Kerze – brennt der Baum schnell lichterloh, die Tannennadeln wirken wie Brandbeschleuniger. “Trockene Bäume und Gestecke im Wohnzimmer sollte man bei brennenden Kerzen deshalb nie alleine lassen”, rät Michael Zabler. Trotz aller Vorsichtsmaßnahmen passieren aber dennoch immer wieder Unglücke – etwa wenn das Löschen einer Kerze vor dem Schlafengehen vergessen wird. Im Fall der Fälle können Rauchwarnmelder dann zu Lebensrettern werden.

Brandrauch als Ursache für Verletzungen und Todesfälle

Denn Hauptursache für schwere Verletzungen oder gar Todesfälle ist meist nicht das Feuer selbst, sondern der giftige Brandrauch in der Wohnung. Besonders in der Nacht ist das Risiko groß, denn dann schaltet auch der Geruchssinn beim Menschen in den Schlafmodus. Durchdringende Geräusche wie das Alarmsignal eines Rauchwarnmelders werden hingegen wahrgenommen – und können so Leben retten. Weil die Gefahr von vielen unterschätzt wird, verpflichtet der Staat die Bürger zur Installation der preiswerten Geräte. In den meisten Bundesländern sind Rauchwarnmelder für Neubauten bereits seit Jahren Pflicht. Auch Bestandsbauten müssen bald, zum Beispiel in Baden-Württemberg zum 1. Januar 2015, nachgerüstet werden. Die Hersteller von Rauchwarnmeldern informieren im Internet über die wesentlichen Fakten.

Einfaches Anbringen ohne Bohren

Viele Menschen verzichten auf das Anbringen eines Rauchwarnmelders, weil sie sich von der scheinbar umständlichen Installation abschrecken lassen. Der Hersteller ABUS etwa hat deshalb seine Geräte vom Typ “HSRM30000″ (RM20) mit einem Klebepad zum einfachen Anbringen ohne Bohren ausgestattet. Eine kostenlose Brandschutz-App von ABUS gibt es im iTunes App Store: Ein Rauchwarnmelder-Planer analysiert den Sicherheitsbedarf eines Haushalts und die passende Ausstattung dafür, gibt Tipps zur Montage, Wartung und Pflege. Kombinierte Rauch- und Hitzewarnmelder sind im Übrigen auch für den Einsatz in Küchen zugelassen. Sie unterscheiden zwischen harmlosem Küchendunst und gefährlichem Rauch. Fehlalarme werden so gerade dort, wo Brandherde besonders schnell entstehen können, weitgehend vermieden.

Feuerlöschsprays helfen schnell

Zur Brandbekämpfung sollte jeder Haushalt über einen Feuerlöscher verfügen, denn das Löschen mit Wasser kann zum Beispiel bei Fettbränden in der Küche zu einer Explosion führen. Mit dem ABUS Feuerlöschspray in zwei verschiedenen Ausführungen sind auch ungeübte Personen in der Lage, schnell, effektiv und sicher Entstehungsbrände zu bekämpfen.

Homepage: www.abus.com

Quelle: djd Pressetreff

 
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