2. Oktober 2014  |  Breaking NewsSicherheit

Gelegenheit macht Diebe

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So verschaffen sich Langfinger Zutritt zum Haus – und wie man sich schützen kann

(djd/pt). Ein Fenster im Erdgeschoss, das auf Kipp steht. Die Haustür, die beim Verlassen des Hauses nur ins Schloss gezogen, aber nicht verriegelt wird. Ein überquellender Briefkasten, der deutlich den Urlaub der Bewohner anzeigt: Wer derart leichtsinnig handelt, öffnet Dieben buchstäblich Tür und Tor. Seit Jahren steigt die Zahl der Wohnungseinbrüche kontinuierlich an. Für 2013 berichtet das Verbraucherportal Ratgeberzentrale.de unter Bezug auf die polizeiliche Kriminalstatistik von bundesweit 150.000 Fällen – ein Großteil davon ließe sich allerdings durch etwas Umsicht der Bewohner sowie durch eine erhöhte Sicherheitsausstattung vermeiden.

Terrassentüren und Fenster ohne Spezialschloss lassen sich meist mit wenigen Handgriffen aufhebeln.
Foto: djd/LISTENER Sicherheitssysteme GmbH

Beim eigenen Verhalten anfangen

Einbrecher sind nicht sonderlich kreativ, meint Ralf Mikitta vom Telematik- und Sicherheitsunternehmen Micycle: “Meist sind es immer wieder dieselben neuralgischen Punkte, über die sie sich Zutritt verschaffen: Fenster im Erdgeschoss, Terrassen- und Balkontüren sowie Nebeneingänge, etwa durch die Garage oder den Keller.” Wer diese Bereiche konsequent schütze, könne bereits die Sicherheit deutlich erhöhen – angefangen beim eigenen Verhalten. So sollte man Fenster und Türen niemals, auch nicht kurze Zeit, unbeaufsichtigt in Kippstellung belassen, das Schloss der Haustür sollte man stets verriegeln, selbst wenn man sich zu Hause aufhält. “Ein Fenster in Kipp-Position ist buchstäblich eine Einladung an die Diebe”, so Mikitta weiter.

Mechanischer und elektronischer Schutz

Mikitta empfiehlt zudem, gefährdete Bereiche zusätzlich zu sichern. Besonders geeignet sei zu diesem Zweck die Kombination aus mechanischen und elektronischen Lösungen. “Fenster und Türen im Erdgeschoss sollten mit spezieller Schließtechnik ausgerüstet werden”, meint der Experte. Heruntergefahrene Rollläden würden keinen ausreichenden Schutz bieten. Zusätzlich sei die Installation eines Alarmsystems ratsam. Funksysteme wie beispielsweise die Anlage “Listener V7″ lassen sich einfach nachrüsten, sind zuverlässig und zudem einfach zu bedienen.

Homepage: www.micycle.com

Quelle: djd Pressetreff

 
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