2. September 2014  |  Bad + KücheBreaking NewsInterior

Von der guten Stube in die Kochecke

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Parkett: Ein Boden für alle Räume

Parkett gilt als typisches Einrichtungselement der „guten Stube“. Aktuell erobert es aber auch immer mehr Küche und Badezimmer. Normalerweise wirken diese Räume eher kühl und funktional. Die natürliche Optik von Parkett macht sie jedoch erkennbar wohnlicher. Zudem sorgt die Wärme von Holz dafür, dass beim Begehen ein Behaglichkeitsgefühl entsteht – ein klares Plus gegenüber „kalten“ Fliesen. Doch welche Holzsorten taugen für die sogenannten Barfußbereiche? Und wie bleibt Parkett auch dort jahrzehntelang schön?


Im Wohn- und Aufenthaltsbereich wird Parkett schon seit dem 16. Jahrhundert verlegt. Jetzt greift der Trend auch auf Küche und Bad über. Kühl wirkende „Nasszellen“ und Kochnischen sind out. Gefragt ist Gemütlichkeit im ganzen Haus. Klebt man Parkett aus Harthölzern vollflächig auf den Untergrund, bleibt es auch in Küche und Bad jahrzehntelang schön.
PD-Foto: Initiative pik Parkett im Klebeverbund

Geht es um Parkett in Wohn- und Aufenthaltsräumen, stehen zahlreiche Holzarten zur Auswahl. Doch in Küche und Bad werden Böden meist stärker beansprucht. Daher muss das Parkett gezielt ausgewählt werden. Besonders gut eignen sich hierfür die relativ harten Exotenhölzer aus nachhaltiger Forstwirtschaft und Eiche. Aus Doussie, Merbau und Teak werden beispielsweise auch Schiffsböden hergestellt. Solche Harthölzer halten großen Belastungen stand. Fällt mal ein schwererer Gegenstand auf den Boden, gibt es nicht gleich unschöne Schrammen.

Praktisch ist auch eine dunklere Farbgebung. Diese steckt Spuren von verschüttetem Saft oder anderen Flüssigkeiten besser weg. Lebhafte Maserungen, Muster und Äste können oberflächliche Kratzer kaschieren. Holzarten wie Buche oder Ahorn, die bei Nässe schnell Feuchtigkeit aufnehmen können, sollten im Bad nicht verwendet werden. Geölte oder gewachste Oberflächen sind günstiger als lackierte Flächen. Denn Wasser, beziehungsweise Feuchte, können den Lack unterwandern und ablösen.

Auf jeden Fall sollte Parkett in Bad oder Küche von einem Fachmann vollflächig geklebt werden. Dazu raten Experten wie etwa die Mitglieder der Initiative pik Parkett im Klebeverbund. Denn bei schwimmend verlegtem Parkett kann Feuchtigkeit über die Click-Verbindung unter die Parkettelemente gelangen und diese aufquellen lassen. Sollte einmal ein Element beschädigt sein, kann es bei einem geklebten Boden problemlos ersetzt werden. Bei schwimmend verlegtem Parkett ist dies nur bedingt und allenfalls partiell möglich.

Befolgt man die genannten Hinweise, ist Parkett ein Boden für alle Räume. Ein geklebter Parkettboden kann durch Schleifen und neu aufgebrachter Oberflächenbehandlung mehrfach rundum erneuert werden. So haben Badenixen zum Beispiel jahrzehntelang Spaß an ihrer ganz privaten Wellness-Oase.

Die Initiative pik ist ein Zusammenschluss führender Unternehmen der Parkett- und bauchemischen Industrie sowie des Fachhandwerks. pik-Mitglieder sind Bona (www.bona.com), Bostik (www.bostik.de), Jaso (www.jaso.de), Schönox (www.schoenox.de), Stauf (www.stauf.de), Uzin Utz (www.uzin-utz.com) und der Zentralverband Parkett und Fußbodentechnik (www.zv-parkett.de).

Informationen: www.initiative-pik.de

Quelle: bau-pr

 
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