8. September 2014  |  AllgemeinBreaking News

Materialien, Technologien, Systeme – Teil 2

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Die Ausstellungsbereiche der BAU 2015

Die BAU 2015, das sind 180.000 m² Materialien, Technologien, Systeme. 25 Fußballfelder State of the Art Technologie der internationalen Bauwirtschaft. Welche Themenschwerpunkte in den einzelnen Ausstellungsbereichen zu erwarten sind, darüber berichten wir in einer fünfteiligen Serie. Der zweite Teil beschäftigt sich mit den Themen Steine/Erden, Ziegel/Dachkonstruktionen und Bauchemie.

Steine / Erden (Hallen A1, A2)

Der umfangreiche Ausstellungsbereich präsentiert in zwei Hallen zahlreiche Lösungen für Fassadensysteme, trockenen Innenausbau und Fertigbau, zudem erwarten die Besucher umfangreiche Informationen zu Materialien wie Kalksandstein, Bims- und Faserzementbaustoffen, Putzen, Estrichen, Dämm- und Isolierstoffen. Beton stellt auch auf der kommenden BAU einen eigenen Schwerpunkt dar. Besonderes Augenmerk erhalten aktuelle Entwicklungen zu Nachhaltigkeit, Energieeffizienz, Gestaltung und Innovation: Dazu gehören der Planungsatlas für den Hochbau ebenso wie Möglichkeiten der Betonkernaktivierung oder Sichtbeton mit unterschiedlichen Oberflächenbearbeitungen. „Mit unserem Partnerkonzept zeigen wir die gesamte Bandbreite des Systembaustoffs und werden Beton weiterhin als Baustoff für nachhaltiges Bauen positionieren“, erläutert Thomas Kaczmarek, Geschäftsführer von BetonMarketing Deutschland. Einen weiteren Schwerpunkt bildet der offenporige, wasserdurchlässige “Dränbeton”, der besonders als Deckschicht im Straßenbau geeignet ist. Im Gegensatz zur Asphalt- oder Pflasterbauweise lässt sich damit die Versiegelung von Verkehrsflächen vermeiden – somit werden Kanalnetze entlastet und Überschwemmungen gemindert.

Ziegel / Dachkonstruktion (Halle A3)

Flachziegel als Garanten moderner Ästhetik liegen derzeit im Trend. Vor allem mittelgroße Formate – zehn bis zwölf Stück werden benötigt, um einen Quadratmeter einzudecken – erfreuen sich wachsender Beliebtheit. Das Mittelformat eignet sich nicht nur für Neubauten, sondern auch für die Umdeckung auf vorhandenen Traglattungen. Ohne großen finanziellen Mehraufwand bietet das verlegefreundliche Format somit eine einfache Lösung für Sanierungsvorhaben, die immerhin mehr als 70 Prozent des gesamten Absatzes der Ziegelhersteller ausmachen. Bei den Farbtönen dominieren Schwarz und Grau – sie vermitteln dezente Eleganz und harmonieren zudem mit technischen Dachaufbauten wie solarthermischen Anlagen. In Verbindung mit dunklen Farben werden zunehmend matte Oberflächen bevorzugt. Matte und satinierte Glasuren reduzieren zum Einen die Lichtreflexion um mehr als 90 Prozent. Zum Anderen bieten sie hervorragenden Schutz vor mechanischen und umwelttechnischen Einflüssen und überzeugen durch ihre schmutzabweisende Wirkung. Neben Produktlösungen fürs Dach finden Besucher der BAU ausführliche Informationen zu Dachfenstern und -öffnungen, zu Fassaden- und energieerzeugenden Systemen sowie zu Dach- und Kaminbaustoffen.

Bauchemie (Halle A6, B6)

Schwerpunkte im Bereich Bauchemie setzen unter anderem die Themen Energetische Sanierung, Nachhaltigkeit und Energieeffizienz. Insbesondere Umwelt- und Gesundheitsaspekte bestimmen – forciert durch die nationale und internationale Gesetzgebung – die Entwicklung, Produktion und Anwendung bauchemischer Produkte. Besondere Aktualität hat durch die Flutereignisse in Süd- und Ostdeutschland das klassische Bauchemie-Thema Abdichtung erhalten. Noch immer dauern in den Regionen die Sanierungsarbeiten an. „Das größte Problem beim Hochwasser sind die Schad- und Schwimmstoffe, die mit der Flut ins Gebäude gelangen“, erklärt Norbert Schröter, Hauptgeschäftsführer des Deutsche Bauchemie e.V. Die Hersteller präsentieren in München aktuelle Lösungen zur vorbeugenden Abdichtung an der Gebäudeaußenseite (bituminöse Produkte) und für innen, beispielsweise Verbundabdichtungen in Feuchträumen, sowie Produktneuheiten zur direkten Sanierung der geschädigten Bausubstanz, wie etwa Sanierputzsysteme. Die Infrastruktur in Deutschland ist in der Diskussion, die dringend erforderliche Sanierung in diesem Bereich ist ebenfalls ein klassisches Thema der Bauchemie und wird in München entsprechende Bedeutung haben. Dies gilt insbesondere für Produkte und Systeme zur Brückensanierung, Straßeninstandsetzung und den Tunnelbau. Neben der technisch sicheren Ausführung stehen bei diesen bauchemischen Systemen immer auch die möglichst kurzen Bauzeiten im Fokus. Um die Belastbarkeit von Bauwerken zu erhöhen, arbeiten die Hersteller auch an der Optimierung der Baustoffe, beispielsweise bei den Betonzusatzmitteln, die immer leistungsfähiger werden und immer flexiblere Einsatzmöglichkeiten des Baustoffs bieten. Neben Abdichtungen, Isolier- und Dämmstoffen präsentieren die bauchemischen Hersteller auch Produktlösungen für Brandschutz, Putze, Lacke, Farben, Kleb- und Dichtstoffe.

Homepage: www.bau-muenchen.com

Quelle: bau-pr

 
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