3. September 2014  |  Breaking NewsElektro

Die Elektroinstallation zeitgemäß planen

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Moderne Technik stellt hohe Ansprüche an die Stromversorgung

(mpt-14/48830a). Ob Rollläden mit Motorantrieb, Unterhaltungselektronik oder die Alarmanlage für das Haus – die elektronische Ausstattung vieler Haushalte nimmt immer mehr zu. Die wachsende Zahl an Stromabnehmern überfordert allerdings nicht selten die bestehende Elektroinstallation. Werden zu viele Funktionen zeitgleich genutzt, kann es zu Kurzschlüssen oder Beschädigungen einzelner Geräte kommen. Dies gilt noch mehr für ältere Elektroinstallationen, die noch nicht über einen FI-Schutzschalter verfügen. Bei Modernisierungsmaßnahmen oder einem Hausbau sollte deshalb dringend auf eine zeitgemäße Installation geachtet werden.

Bruchsicher für flexible Anschlüsse: Sogenannte Litzen bestehen aus einem Bündel feiner Kupferdrähte, die zusammen in eine Isolierung eingebettet sind.
Foto: djd/DKI/Shutterstock

Wird eine neue Elektroinstallation geplant, sind die RAL-Ausstattungswerte eine sinnvolle Orientierung. Fachkundige Initiativen wie Elektro+ (elektro-plus.com) geben einen schnellen und aussagekräftigen Überblick über die verschiedenen Ausstattungsklassen. Ein bis drei Sterne geben symbolisch Aufschluss darüber, mit wie vielen Steckdosen und sonstigen Verbindungen kalkuliert werden sollte, wobei ein Stern dem Minimalstandard gemäß DIN 18015-2 und somit lediglich einem absoluten Grundbedürfnis der Stromversorgung entspricht.

Für zukunftsweisende Leitungen in Kupfer investieren

Mit ihrer langen Lebensdauer, guten Biegefähigkeit und hohen Zuverlässigkeit sind Kupferleitungen besonders empfehlenswert. Auch Stromverluste sind aufgrund des geringen Eigenwiderstands von Kupfer sehr niedrig. Neben einer einfachen Montage spricht auch der vergleichsweise günstige Preis für eine Elektroinstallation mit Kupfer, bei neuen Einfamilienhäusern wird für die Ausstattungsklasse 1 mit drei Prozent der Gesamtkosten kalkuliert. Selbst die Drei-Sterne-Lösung bleibt unter fünf Prozent und stellt eine taugliche Elektroinstallation für mehr als drei Jahrzehnte sicher.

Standard für die Elektroinstallation nutzen

Bereits heute verfügen in Wänden verlegte Elektroleitungen im Normalfall über einen massiven Kupferkern, Aluminium ist nach gültigen Normen nicht zulässig. Welche Materialstärke für die Leitungen ausgewählt wird, hängt im Wesentlichen vom Einsatzbereich ab. Für klassische Leitungen in Einfamilienhäusern sind bereits kleine Querschnitte von 1,5 Quadratmillimetern etabliert, die den sicheren Durchfluss von 16 Ampere gewährleisten. Für Starkstromleitungen, beispielsweise zum Betreiben eines E-Herds, sind Kupferleitungen mit 2,5 Quadratmillimetern Querschnitt notwendig.

Homepage: www.kupferinstitut.de

Quelle: djd Pressetreff

 
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