15. August 2014  |  Breaking NewsFenster + TürenHeizung + EnergieWand + Dach

Hochsaison für Sanierer

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djd-Themen-Tipp “Modernisieren im Eigenheim”

(djd/pt). Jetzt wird es höchste Eisenbahn: Bevor Frost und Schnee Einzug halten, wird rund ums Haus noch geschraubt, gehämmert, frisch gestrichen und mehr. Viele Arbeiten, die während der Sommermonate liegen geblieben sind, erledigen Hausbesitzer jetzt – ob allein mit dem eigenen handwerklichen Geschick oder unterstützt von Fachleuten. Dabei dienen die Modernisierungen nicht nur der Verschönerung der eigenen vier Wände. Mit vielen Maßnahmen, die sich auch jetzt noch kurzfristig angehen lassen, können Eigentümer die energetische Bilanz ihres Hauses verbessern und somit bereits im nahenden Winter bares Geld sparen.

Eine Öl-Brennwertheizung kann den Energieverbrauch um bis zu 30 Prozent reduzieren.
Foto: djd/IWO – Institut für Wärme und Oeltechnik e.V.

Ein gutes Beispiel dafür ist das Thema Heizen: Veraltete Heizkessel führen vielfach zu einem unnötig hohen Verbrauch. Wer sich jetzt für eine neue Öl-Brennwertheizung entscheidet, profitiert nicht nur von Energieeinsparungen, sondern kann sich zusätzlich einen Zuschuss von rund 1.200 Euro sichern. Möglich macht dies die bundesweite Modernisierungsaktion “Deutschland macht Plus!”, die das Institut für Wärme und Oeltechnik e.V. (IWO) gemeinsam mit führenden Heizgeräteherstellern und Mineralölhändlern durchführt. Unter www.deutschland-macht-plus.de gibt es alle Informationen dazu. Vor allem bei Heizkesseln, die älter als 20 Jahre sind, besteht Handlungsbedarf. Für die Kombination einer neuen Öl-Brennwertheizung mit Solarenergie gibt es weitere Förderprogramme.

Sparsame Wärme aus der Wand

Doch nicht nur im Heizungskeller, sondern auch in den beheizten Räumen selbst, lässt sich viel Energie sparen: Im Neubau gehören Flächenheizungen etwa im Fußboden mittlerweile zum Standard. Sie benötigen geringere Vorlauftemperaturen als konventionelle Radiatoren und sind damit besonders sparsam. Vorteile, die mit speziellen Renovierungslösungen auch im Altbau genutzt werden können: Die alten Heizkörper werden dazu durch ein energiesparendes Flächensystem wie beispielsweise “Renovis” von Uponor ersetzt. Wo die nachträgliche Montage einer Fußbodenheizung nicht möglich ist, bildet dieses System für Wand oder Decke eine gute Alternative. Dabei ist es möglich, auch Einzelräume mit der Flächenheizung zu versehen und in ein bestehendes System mit Radiatoren einzubinden. Dies ermöglicht die Sanierung in mehreren Etappen.

Ein weiterer Weg, Heizkosten zu sparen, ist es, Wärmeverluste zu vermeiden. Über ungedämmte Fassaden, Dachböden und betagte Fenster entweicht viel kostbare Energie nach außen. So wird etwa für Dachfenster ein Austausch empfohlen, wenn sie 20 Jahre und älter sind. Moderne Modelle zum Beispiel von Velux halten die Wärme im Raum und den Alltagslärm draußen. Zugleich kann der Fensteraustausch auch die Wohnqualität erhöhen. Eine Innenverkleidung etwa, die oben waagerecht und unten senkrecht ausgeführt ist, erhöht die Tageslichtausbeute und schafft mehr Kopffreiheit. Beim Austausch der Innenverkleidung kann der Handwerker auch die Fensteranschlüsse an das Dach optimieren, so dass die Dämmung zusätzlich verbessert wird. Der Fensteraustausch ist durch den Fachmann meist in wenigen Stunden erledigt.

Check fürs Dach

Vom Dachfenster ist es nicht mehr weit bis zum Dach: Eine Dämmung des Dachs oder der obersten Geschossdecke sollte heute auch im Altbau selbstverständlich sein. Schließlich ist gerade das Oberstübchen für einen Großteil der Energieverluste verantwortlich. Doch neben der energetischen Effizienz kommt es beim Dach auf seine Robustheit an – gerade im Herbst und Winter. Die nasskalte Witterung stellt jedes Dach auf eine harte Probe. Damit es trotz Windböen, Starkregen, Hagel oder Schnee zuverlässigen Schutz gibt, sollte es vor den ersten Stürmen einem Check unterzogen werden. Schließlich müssen Hausbesitzer die Sicherheit ihres Dachs gewährleisten und dafür Sorge tragen, dass es keine Gefahr für Dritte darstellt. Denn wenn Spaziergänger oder parkende Autos durch herabfallende Dachpfannen oder Dachlawinen zu Schaden kommen, kann der Hauseigentümer dafür haftbar gemacht werden. Zudem kann Feuchtigkeit durch defekte Dachpfannen oder undichte Dachdurchgänge leicht in das Dachinnere eindringen und zu Schimmelbildung oder Schäden an der Konstruktion führen. Unter www.braas.de finden Hausherren Adressen von Fachhandwerkern aus ihrer Region, die eine Überprüfung anbieten.

Dämmung von innen

Nicht in jedem Fall ist im Zuge einer energetischen Sanierung eine Außendämmung möglich: Was etwa tun, wenn eine schöne alte Backsteinfassade erhalten bleiben soll oder der Denkmalschutz Auflagen macht? Eine interessante Alternative bietet in diesen Fällen eine Dämmung von innen. Für eine Dämmung mit Polyurethan-Hartschaum (PU) etwa müssen auf dem Dachboden, im Keller oder dem Fußboden nur wenige Zentimeter der Raumhöhe geopfert werden. Für die Dämmung von Bodenflächen sollten die Dämmplatten begehbar und leicht zuzuschneiden und anzupassen sein. Mit einer Untersparrendämmung im Dach lässt sich ungenutzter Dachraum mit vergleichsweise geringem Aufwand zu einer vollwertig nutzbaren Mansarde ausbauen. Übrigens: PU-Dämmstoffe sind für Allergiker geeignet, biozidfrei und resistent gegen Feuchte und Schimmel.

Mehr Informationen gibt es unter www.pu-tut-gut.de.

Quelle: djd Pressetreff

 
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