11. August 2014  |  AllgemeinBreaking News

Familienfreundlich: Das Reihenhaus

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3,7 der insgesamt 18,9 Millionen privaten Wohngebäude in Deutschland sind Reihenhäuser. Während sie in den Nachkriegsjahrzehnten als preiswerte Bauform begehrt waren, schrumpft ihr Anteil am Neubau heute. Ist das Reihenhaus ein Auslaufmodell?

Gerade einmal 10.540 Reihenhäuser genehmigten die Baubehörden im Jahr 2012, halb so viele wie 2003. Gleichzeitig boomt der Neubau von Eigentumswohnungen. 2012 wurden 58.000 Wohneinheiten beantragt, nahezu doppelt so viele wie drei Jahre zuvor. “Es besteht großer Nachholbedarf für Wohnraum in den Großstädten; dort liegt auch der Fokus im Wohnungsbau”, erklärt Bernd Neuborn von BHW den Trend. “Nicht zuletzt weil es immer mehr Familien in die attraktiven Innenstadtlagen zieht.” Zwar gibt es auch bei Reihenhäusern heute moderne, komfortable Grundrisse wie das Townhouse, doch der klassische Grundriss dominiert nach wie vor die Vorstadtgürtel. In den zehn größten Städten der Republik stehen knapp 630.000 Reihenhäuser, meist gebaut in den Nachkriegsjahrzehnten. Modernisierungen für funktionale Raumgestaltung stehen bei vielen Reihenhäusern daher ganz oben auf der Agenda.

Reihenhäuser bieten Familien viel Raum für individuelles Wohnen
Bild Nr. 5998, Quelle: Werner Wohnbau/BHW

Einstieg mit Reihenhaus

“Die Altbauten sind für junge Erwerber ein lohnender Kauf”, betont der BHW Experte. “Familien, die ältere Reihenhäuser für ihre Wohnbedürfnisse umgestalten, bekommen eine kinderfreundliche Immobilie mit eigenem Garten.” Dagegen kann eine Eigentumswohnung in der City mit Grün höchstens auf dem Balkon oder der Dachterrasse aufwarten. Dauerhaft preiswerter als ein frei stehendes Einfamilienhaus ist das kluge Wohnkonzept Reihenhaus auch. Die laufenden Betriebskosten der Bauweise, bei der sich mehrere Häuser aneinanderschmiegen, sind um 30 Prozent niedriger. Bei aller Freude über die Ersparnis sollten Kaufinteressenten aber die Lage des Hauses und seine Verkehrsanbindung nicht aus dem Blick verlieren. “Die Bahnstation vor der Haustür ist Gold wert”, sagt Neuborn. “Für die Alltagsorganisation einer Familie ebenso wie für die Wertentwicklung der Immobilie.”

Gute Gründe für den Erwerb eines Reihenhauses

Familien wärmstens zu empfehlen: das Reihenhaus. Für die Bauweise, vor allem im städtischen Raum ein Erfolgsmodell, spricht mehr als nur der gute Preis.

Spar-Konzept: Ein Reihenmittelhaus kostet im bundesweiten Durchschnitt 166.267 Euro, so die Statistik des Immobilienverbandes Deutschland IVD. Deutlich teurer sind Einfamilienhäuser, die mit 208.026 Euro zu Buche schlagen. Vorteil Reihenhaus: Wo weniger Außenwände zu bauen sind, reduzieren sich der Aufwand für Dämmung, Anstrich und Verputz. Kurze Zuleitungswege für Abwasser, Gas und Strom verringern die Baunebenkosten.

Flächen-Optimierer: Ein 200 Quadratmeter großes Grundstück reicht für ein Reihenhaus aus. Das ist ungefähr ein Drittel der Fläche, die ein frei stehendes Eigenheim benötigt.

Effizienz-Wunder: Zwei Außenwände statt vier wie bei einem frei stehenden Einfamilienhaus – das bedeutet auch, dass Reihenhäuser bis zu 50 Prozent weniger Energie verbrauchen. BHW Experte Bernd Neuborn: “Die gute Energiebilanz des Reihenhauses ist in Zeiten ständig steigender Brennstoffkosten ein überzeugendes Argument!”

Grün-Oase: Im Gegensatz zu Eigentumswohnungen haben Reihenhäuser einen eigenen Garten – grüner Freiraum zum Erholen und für die Kinder Platz zum Spielen. Über den Gartenzaun hinweg kommt man schnell mit den Nachbarn ins Gespräch. Das stärkt auch den sozialen Zusammenhalt!

Homepage / Quelle: https://www.postbank.de

 
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