14. August 2014  |  Breaking NewsElektro

Ein Klick statt langer Leitung

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Funksysteme: Ohne Kabel und Batterie zum Smart-Home

(djd/pt). Das vernetzte und automatisierte Haus ist längst keine Zukunftsmusik mehr: Beleuchtung, Beschattung, Heizung, Lüftung, Klima oder Multimedia lassen sich per Fernsteuerung regeln und bedienen. Ideal für die Nachrüstung von Smart-Home-Technologien ist der Einsatz von Funktechnik, da keine neuen Strippen für die Kommunikation zwischen Bediengeräten und gewünschten Funktionen gezogen werden müssen. Die Sender für ein kabellos vernetztes Smart-Home können heute sogar ohne Batterie, Akku oder Stromanschluss betrieben werden. Den so genannten “EnOcean”-Funkstandard nutzt dafür beispielsweise das “Easyclickpro”-Funksystem von Honeywell. Die Energie für das Senden eines Funksignals erzeugt der Schalter selbst.

Clevere Netzwerktechnologie fürs Smart-Home: Schalter, Aktoren und Bediengeräte kabellos verbinden.
Foto: djd/honeywell

Energie für das Funksignal aus der Umgebung “ernten”

Bei der Aktivierung durch einen Druckimpuls wird aus Bewegung, Licht und Temperaturdifferenzen eine geringe Menge Strom gewonnen. Das Verfahren zum Ernten von Energie aus der Umgebung – auch “Energy Harvesting” genannt – erzeugt genügend Strom, um ein Funksignal abzusetzen, das 30 Meter weit übertragen wird. Mehr Informationen zu dieser Technologie gibt es unter www.peha.de. Um das System zu installieren, das gleichermaßen für Wohnhäuser wie für Geschäfts- und Gewerberäume geeignet ist, sind nur zwei Schritte nötig.

Leichte Installation ganz ohne Verkabelung der Schalter

Im ersten Schritt werden Energieverbraucher wie Beleuchtung, Jalousien-, Markisen- oder Rollladenantriebe mit Funkempfängern ausgestattet, die man auch Aktoren nennt. Diese gibt es zum verdeckten Einbau unter Putz oder als Zwischenstecker-Empfänger, die einfach vor dem anzusteuernden Energieverbraucher in die Steckdose kommen. Im zweiten Schritt werden die Schalter an die Aktoren “angelernt” und danach einfach an der gewünschten Position angebracht. Wenn später einmal zusätzliche Schalter oder eine andere Schalterposition gewünscht sind, weil beispielsweise Möbel im Zimmer umgestellt werden oder der Raum anders genutzt wird, lassen sie sich ohne weitere Installationsarbeiten einfach versetzen oder zusätzlich anbringen.

Homepage: www.honeywell-haustechnik.de

Quelle: djd Pressetreff

 
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