11. August 2014  |  AllgemeinBreaking News

Eigenheim schlägt Miete

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Die eigenen vier Wände sind für Durchschnittsverdiener oft preiswerter, als zur Miete zu wohnen. Kluge Sparmaßnahmen und niedrige Zinssätze machen den Immobilienerwerb jetzt besonders attraktiv.

Bauen oder mieten – was ist besser? Von einer Postbank-Studie kommt jetzt Entscheidungshilfe: Demnach ist in vielen Gegenden Deutschlands der Erwerb wirtschaftlicher als die Miete, was vor allem am günstigen Baugeld liegt. “Hypothekendarlehen mit einer Laufzeit von 20 Jahren gibt es derzeit für Zinssätze um die drei Prozent”, betont Rüdiger Grimmert von BHW. “Damit haben Bauherren und Käufer jetzt einen großen Startvorteil.”

Startvorteil für Erwerber: günstiges Baugeld
Bild Nr. 5992, Quelle: BHW

Startvorteil: Günstiges Baugeld

Wer in einer Region mit hohen Immobilienpreisen lebt, muss sein Ziel nicht aufgeben, vielleicht aber länger suchen. “Drei Monate sollten Kaufwillige den Markt mindestens beobachten, um ein Gespür für die Preislage zu bekommen”, rät Grimmert. Wer bauen möchte, hat zahlreiche Möglichkeiten, das Budget zu reduzieren, ohne Wohnqualität einzubüßen. Wichtig sei, sich bereits in der Entwurfsphase klare Ziele zu stecken.

Kompakt bauen spart Geld

“Nach einer Bestandsaufnahme individueller Wünsche sollte man mit dem Planer die Kostenfaktoren auf das tatsächlich Notwendige minimieren”, empfiehlt der Bielefelder Architekt Hans-Friedrich Bültmann. “Das Baubudget behält nur im Griff, wer von der beschlossenen Planung nicht mehr abweicht.” Die Wahl des Grundstücks, der Bauweise und Ausstattung hat enormen Einfluss auf die Kosten. Eine kompakte Bauform ist bis zu zwölf Prozent günstiger. Auch der Verzicht auf einen Keller spart bis zu 400 Euro pro Quadratmeter. Keinesfalls sollte man an Dämmung und moderner Heizungsanlage sparen. BHW Experte Grimmert: “Diese Investitionen in die Energieeffizienz zahlen sich langfristig aus.”

Wohn-Rieser aus der Familienkasse

Den Kauf oder Bau einer Immobilie sollte man sich optimal fördern lassen, zum Beispiel durch Wohn-Riester. Der lohnt sich besonders für Familien mit Kindern!

Seit 2008 wird mit dem Eigenheimrentengesetz – umgangssprachlich “Wohn-Riester” – selbst genutztes Wohneigentum als Altersvorsorge gefördert. Sparer bekommen Zulagen und Steuervorteile, wenn sie Geld für die eigenen vier Wände zurücklegen oder ein Baudarlehen abzahlen. “Besonders für Familien mit Kindern ist der Wohn-Riester ein ideales Instrument für die Altersvorsorge. Als Wohneigentümer können sie im Ruhestand mietfrei leben”, betont Steffen Zwer von BHW. Ein Beispiel: Einer alleinerziehende Mutter, die monatlich 75 Euro in einen Riester-Vertrag einzahlt, steht inklusive staatlicher Förderung in 15 Jahren eine Bausparsumme von rund 79.000 Euro zur Verfügung.

Homepage / Quelle: https://www.postbank.de

 
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