31. Juli 2014  |  Breaking NewsHeizung + Energie

Mit Erneuerbaren Energien gegen die Sommerhitze

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Das Berliner Unternehmen Geo-En Energie Technologies entwickelt Heiz- und Kühlanlagen mit Erneuerbaren Energien, die besonders im Sommer zeigen, was sie können

Wenn die Temperaturen steigen, geht nichts über angenehm kühle Wohn- und Arbeitsräume – besonders wenn man damit weder der Umwelt noch der Gesundheit schadet. Heiz- und Kühlanlagen auf Basis von Erneuerbaren Energien machen das möglich, und zwar beinahe zum Nulltarif. Das Berliner Unternehmen Geo-En Energy Technologies kombiniert bei seinen Anlagen Geothermie mit anderen Erneuerbaren Energiequellen wie der Photovoltaik oder einem Blockheizkraftwerk. Gerade in den heißen Monaten zeigt die Geothermie, was sie kann: Denn jetzt verwenden die Anlagen das im Winter abgekühlte Grundwasser direkt zur Gebäudekühlung. Geo-En Anlagen brauchen so im Kühlbetrieb nur 10 % der Energie, die ein heute eingesetztes konventionelles Kühlsystem benötigt. Wird diese Energie auch noch umweltfreundlich durch die eigene Anlage erzeugt, freuen sich Klima und Geldbeutel.

„Die meisten Menschen denken bei dem Thema Erdwärme zuerst ans Heizen“, sagt Tobias Viernickel, Geschäftsführer von Geo-En. „Doch wirklich optimal läuft eine Anlage, wenn sie mit den Jahreszeiten geht, das Grundwasser im Winter also zum Heizen und im Sommer zum Kühlen nutzt. So kann sich das Grundwasser immer wieder thermisch regenerieren, was wichtig für einen langfristigen Betrieb ist. Und auch die Betriebskosten sinken erheblich.“ Durch das Prinzip der Grundwasserzirkulation können Geo-En Anlagen ein großes unterirdisches Gebiet energetisch nutzen. Die Wärme bzw. Kälte der Erde steht dem System direkt zur Verfügung – bei nur einer Bohrung.

Geothermie und BHKW: wenn eins plus eins größer zwei ist

Durch ihre extrem hohe Energieeffizienz eignen sich die Geo-En Anlagen besonders für große Büro- und Wohnanlagen. So wird die neu entwickelte Geo-En Anlage GeoHybrid demnächst 70 neue Wohneinheiten in dem Bauprojekt „Himmel und Erde“ in Berlin-Pankow klimafreundlich beheizen und kühlen. Durch eine intelligente Verzahnung von Geothermie und einem Blockheizkraftwerk spart GeoHybrid über das Jahr gerechnet mehr als 50 % Betriebskosten und CO2-Emissionen gegenüber einem Gaskessel. Bei dem Pankower Projekt punktet GeoHybrid gleich dreifach: Die Bewohner erwartet nicht nur eine angenehm kühle Wohnung im Sommer, die abgeführte Wärme wird außerdem zur Regeneration des ausgekühlten Erdreichs und zur Trink-Warmwasserbereitung genutzt. Das Bauprojekt erreicht so den KfW-Effizienzhaus-Standard 55.

GeoHybrid und Fundamentspeicher: gute Basis für klimafreundliche Kühlung

Besonders innovativ ist die Energieanlage des Portikus-Neubaus in der Berliner Katharinenstraße. Um die 50 Wohneinheiten zu heizen und zu kühlen, wird die Anlage GeoHybrid noch unterstützt durch einen Fundamentspeicher. 80 cm dick ist die Fundamentplatte, die über den Erdsonden liegt und als Speicher für Wärme und Kälte dient. Ein Rohrsystem unterhalb der Fundamentplatte leitet im Sommer Wärme aus dem Gebäude in den Boden. Durch ein zusätzliches Rohrsystem in der Gebäudedecke zirkuliert Wasser und gibt dabei gleichmäßige Strahlungskälte an den umliegenden Beton ab. So können die Räume umweltfreundlich und kostengünstig gekühlt werden, ohne dass die trockene Luft permanent umgewälzt werden muss und die Schleimhäute austrocknet, wie dies bei herkömmlichen Klimageräten der Fall ist.

Geothermie und Photovoltaik: günstige Energie zu jeder Jahreszeit

Die Geo-En Anlage GeoPV nutzt zu jeder Jahreszeit genau die Erneuerbare Energie, die am günstigsten verfügbar ist. Im Winter, wenn im Boden die Wärme des Sommers gespeichert ist, dient der Erdboden als geothermische Energiequelle. Jetzt, im Hochsommer, wenn das Gebäude sich aufzuheizen droht, ist der Erdboden kalt und dient als Quelle für Kühlenergie. Gleichzeitig liefert die Solaranlage günstigen Strom, um die Wärmepumpe zu betreiben und Kühlwasser durch den Erdboden zu zirkulieren. Das frisch bezogene Sonnenhaus in Strausberg, ein Gebäude mit 17 Wohneinheiten und Büroräumen, nutzt bereits GeoPV, die jüngste Entwicklung aus dem Hause Geo-En. Dank intelligenter Regelung und optimalem Zusammenspiel von Solarenergie und Geothermie erreicht das Sonnenhaus den KfW55-Standard.

Informationen zu Geo-En und seinen Projekten finden Sie unter www.geo-En.de. Druckfähige Bilder stehen Ihnen unter http://www.geo-en.de//index.php?zeigeText=684 zum kostenlosen Download zur Verfügung.

Quelle: firmenpresse

 
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