8. Juli 2014  |  Breaking NewsHeizung + Energie

Mehr rausholen aus Öl und Gas

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Effiziente Wärmetechnik spart Brennstoff und Geld

Wer im Winter in den eigenen vier Wänden nicht frieren möchte, muss zwangsläufig die Heizung aufdrehen. Mit Blick auf das Haushaltsgeld lohnt es sich deshalb, eine möglichst effiziente Technik einzusetzen, die ein Höchstmaß an Heizwärme aus den Brennstoffen herausholt. 8 von 10 Haushalten in Deutschland heizen mit Erdgas oder Heizöl. Für diese Energieträger eignen sich besonders gut optimal eingestellte Brennwert-Heizkessel mit Abgaskondensation. Die Technik ist seit mehreren Jahren der Maßstab für effizientes Heizen.

Derzeit sind allerdings nur 2 von 10 Gas- und Ölheizungen Brennwertanlagen. Die Heizung zu modernisieren, lohnt sich immer dann, wenn die neue Brennwertheizung deutlich mehr als 10 Prozent Brennstoff einspart. “Bei einer neuen Heizungsanlage sollte dann auch immer darauf geachtet werden, dass eine Hocheffizienzpumpe eingebaut wird. Diese spart eine Menge Energie”, empfiehlt LBS-Energieexperte Dr. Christian Schröder.

Brennwertgeräte nutzen die in den Heizkesselabgasen enthaltene Verdunstungswärme. Allerdings sind relativ niedrige Temperaturen im Heizungsrücklauf nötig, damit die Abgase kondensieren können und Verdunstungswärme entsteht. Noch wichtiger als bei Brennwertkesseln sind niedrige Heizwassertemperaturen bei Wärmepumpen. Der wichtigste Grundsatz für die Energieeffizienz von Wärmepumpen lautet: Je geringer der Temperaturunterschied zwischen der Wärmequelle und dem Heizwasser ist, desto effizienter arbeiten sie. Ideal für Wärmepumpen sind Fußbodenheizungen, die mit Heizwassertemperaturen bis maximal 35° Celsius laufen. In gut gedämmten Altbauten genügt das für behaglich warme Räume. Eine hocheffiziente Wärmetechnik kann abhängig vom Zustand der alten Heizung und vom Wärmeschutz der Gebäudehülle 20 bis 40 Prozent Heizwärme sparen – und somit den eigenen Gelbeutel erheblich schonen. Dabei gilt: Je besser die Wärmedämmung des Gebäudes, desto geringer der Energiebedarf.

Lüftung mit Wärmerückgewinnung: Immer gute Luft bei minimalen Energieverlusten

Doch so wichtig eine gute Wärmedämmung für effizientes Heizen auch ist: Je besser ein Haus gedämmt ist, desto stärker fallen in der Folge die Energieverluste durchs Lüften ins Gewicht. Wer sein Haus umfassend energetisch modernisieren will, sollte deshalb bei dieser Gelegenheit gleich eine zentrale Lüftung mit Wärmerückgewinnung einbauen. Sie sorgt immer für die richtige Dosis Frischluft im Haus bei minimalen Energieverlusten. “Hoch effiziente Anlagen recyceln rund 90 Prozent der Abluftwärme – die Wärme strömt mit der frischen Zuluft in die Räume zurück”, erklärt Schröder. Damit die Wärmerückgewinnung funktioniert, muss das Gebäude luftdicht abgeschlossen sein.

Moderne Solaranlagen: Mit der Kraft der Sonne Warmwasser und Wärme erzeugen

Auch über die Nutzung der Sonnenstrahlen lassen sich Energiekosten sparen. Für eine reine Warmwasser-Solaranlage reichen in einem Einfamilienhaus 5 bis 6 Quadratmeter Flachkollektoren aus. Damit lassen sich etwa 60 Prozent der jährlich benötigten Energie für die Warmwasseraufbereitung gewinnen. Wenn die Sonnenenergie auch spürbar zum Heizen beitragen soll, benötigt man eine größere Solaranlage. Gängige Kombinationen für die Warmwasser- und Heizungsunterstützung haben 10 bis 15 Quadratmeter Flachkollektorfläche und einen speziellen Pufferspeicher mit einem Volumen zwischen 600 und 1.000 Litern. Eine solche Anlage erzeugt übers Jahr gerechnet rund zwei Drittel der Energie für die Warmwasserbereitung und spart in älteren Einfamilienhäusern 5 bis 15 Prozent Brennstoff fürs Heizen.

Eine Heizungsmodernisierung ist die beste Gelegenheit zum Einbau einer Solaranlage, weil dabei ohnehin ein neuer Warmwasserspeicher benötigt wird. Mit einer solaren Heizzentrale lässt sich die gesamte Wärmetechnik für Heizung und Warmwasser auf kleinstem Raum konzentrieren.

Was man bei einer energetischen Modernisierung beachten sollte, fasst die Broschüre “Das LBS-Energie-Sparsystem” verständlich und übersichtlich zusammen. Sie kann bei der LBS West per E-Mail unter presse@lbswest.de bezogen werden.

Quelle: lifepr

 
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