10. Juli 2014  |  AllgemeinBreaking NewsWand + Dach

Die EnEV 2014 und ihre Bedeutung für die Innendämmung

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Immer wieder kommt in Zusammenhang mit der Diskussion um die neue Energiesparverordnung auch die Frage auf, inwieweit Schimmelpilzsanierung, die zumeist mit Innendämmung einher geht hilft, diese Verordnung zu erfüllen. Kleinflächige Flächen der Innendämmung zur Vermeidung von Schimmelpilz sind von den hohen Anforderungen der EnEV an den U-Wert von Außenwänden ausgenommen.

Die EnEV definiert für Bauteile (z.B. Außenwände, Fenster) bestimmte U-Werte, die für Neubauten und Sanierung eingehalten werden müssen. Je geringer ein U-Wert, desto besser ist die Dämmung. Wenn diese Anforderungen z.B. bei denkmalgeschützten Gebäuden erfüllt werden müssen, sind dafür oft aufwändige Konstruktionen im Bereich der Innendämmung erforderlich.

Die EnEV 2009 und 2014 erlauben höhere U-Werte für sogenannte “kleinflächige Reparaturen”. Höhere Werte sind anwendbar, wenn nicht mehr als 10% der Umfassungsfläche der Außenwände betroffen sind. Unter diesen Aspekt fällt zumeist die Schimmelpilzsanierung, die ja fast immer lokal und begrenzt in einem oder zwei Räumen angewandt wird. Innendämmungen zur Vermeidung von Schimmelpilz werden in der Regel nur an kritischen Stellen der Wärmebrücken (z.B. Fensterlaibungen, Außenwandecken, Heizkörpernischen) angebracht. Selbst wenn eine etwas größere Außenwandfläche, vor der ein Schrank steht, gedämmt werden sollte, werden selten die 10% der Außenwandfläche erreicht.

Anders verhält es sich mit dem spürbaren Nutzen dieser Maßnahmen. Innendämmung erhöht die Oberflächentemperatur der Wand und sorgt dadurch neben einer zukünftigen Schimmelvermeidung auch für ein verbessertes Behaglichkeitsgefühl in den betroffenen Innenräumen, da die Wand sich nicht mehr “kalt” anfühlt. Zusätzlich werden auch Heizkosten eingespart. Zu beachten ist dabei: je besser die Dämmfähigkeit des eingesetzten Werkstoffes, desto geringer ist die Dämmstoffdicke, die ich wählen muss und desto unkomplizierter sind die baulichen Maßnahmen, die ergriffen werden müssen.

Ein Beispiel dafür ist die Superwand DS® von Korff. Ungedämmte Altbauwände haben oft einen U-Wert den Wert um die 1,2. Wird eine 20 mm Korff-Platte mit einem gemessenen Lambda-Wert von 0,025 (WLS) angebracht, dann verringert sich der U-Wert immerhin je nach Wandaufbau auf ca. 0,61, was schon eine erhebliche Verbesserung der Dämmwirkung ohne große bauliche Veränderungen darstellt.

Das Schweizer Unternehmen Korff hat das System Superwand DS® mit dem dazugehörigen Universal Dämmkeil entwickelt, das seit über 25 Jahren in der Schweiz und seit über 10 Jahren in Deutschland erfolgreich eingesetzt wird. Die Superwand DS® erzeugt durch eine integrierte Aluminiumfolie eine völlig dichte Dampfsperre, wodurch es hinter der Dämmung zu keiner weiteren Schimmelbildung mehr kommen kann. Der Dämmkeil löst die speziellen Probleme im Bereich der natürlichen Schwachstellen da, wo z.B. Außen- und Innenwände zusammen treffen. Der Vorteil ist, dass keine zusätzliche Kante an der Wandoberfläche entsteht, die das Erscheinungsbild der Wände beeinträchtigt.

Die hohe Wärmedämmung der Platte führt gleichzeitig zu einer fühlbaren Heizkostenersparnis und zu einer Verbesserung des Raumbehaglichkeitsgefühls. Dies wurde in einem Versuch des Fraunhofer Instituts IBP nachgewiesen. In einem Modellversuch einer Altbauwohnung mit schlechter Dämmung, wie sie noch oft anzutreffen ist, wurde der Einsatz einer 10 und einer 20 mm dicken Dämmung berechnet.

Die Ergebnisse zeigen, dass der jährliche Heizenergiebedarf je nach gewählter Variante um bis zu 45% gesenkt werden konnte. Gleichzeitig verrät die Auswertung, dass die gemessene Erhöhung der Oberflächentemperatur der Innenwände einen positiven Einfluss auf das Raumbehaglichkeitsgefühl der Bewohner hat.

Zusammenfassend bietet die Superwand DS® in Kombination mit dem Universal Dämmkeil eine gute Möglichkeit, eine sichere und kostengünstige Schimmelsanierung durchzuführen und gleichzeitig die Dämmung und das Behaglichkeitsgefühl eines Raumes zu verbessern.

Quelle: PresseBox

 
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