21. Juli 2014  |  AllgemeinBreaking News

“So bleibt die Wohnung auch im Sommer kühl” – ERGO Verbraucherinformation

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Schon ein paar kleine Handgriffe helfen

Die Kleidung klebt am Körper und selbst nachts ist es kaum auszuhalten – so wunderbar die Sommerhitze im Schwimmbad ist, so unerträglich empfinden sie viele in den eigenen vier Wänden. Dabei gibt es einfache Tricks um zu verhindern, dass sich die Wohnung während der heißen Jahreszeit in eine regelrechte Sauna verwandelt. Rolf Mertens, Versicherungsexperte von ERGO, gibt hilfreiche Tipps, um die Sommerhitze aus den eigenen vier Wänden auszusperren.

Wenn die Hitze über dem Asphalt flimmert und weit und breit keine Wolke am Himmel ist, sehnen viele Menschen eine Abkühlung herbei. Gerade in geschlossenen Räumen scheint es oft, als gebe es kein Entkommen vor der drückenden Wärme. Wer unter den Temperaturen leidet, sollte daher sicherstellen, dass sich sein Zuhause gar nicht erst auflädt, rät Rolf Mertens, Versicherungsexperte von ERGO und erklärt “Wenn die Sonne direkt durch die Fenster scheint, heizt sie die Zimmer. Das beste Mittel gegen ein unangenehm warmes Raumklima ist also ein guter Außenschutz.” Studien haben ergeben, dass äußere Beschattungen durch Markisen, Rollläden oder Fensterläden 75 Prozent der Sonnenstrahlen abhalten können. Von innen angebrachte Vorrichtungen wie Vorhänge oder Jalousien erreichen dagegen nur 25 Prozent. Hierbei gilt: In Weiß schützen Beschattungen besser als in dunklen Tönen, weil helle Farben das Licht reflektieren.

Tagsüber Fenster geschlossen halten

Eigentümer haben weitere Möglichkeiten, ihr Eigenheim gegen die Hitze abzuschirmen: Wer zum Beispiel Bäume nahe der Fenster pflanzt, kann im Sommer in erfrischend kühlen Zimmern entspannen. Hitzeempfindliche Häuslebauer können sich auch Fenster mit spezieller Sonnenschutzverglasung einbauen lassen – oder hinterher mit Sonnenschutzfolie nachrüsten. “Letzteres steht auch Mietern offen”, weiß der ERGO Experte, “nur haben beide Methoden einen Nachteil: Sie lassen auch im Winter weniger Licht durch.” Ein gutes Mittel gegen Hitze ist auch eine ordentliche Dämmung des Gebäudes. Ein weiterer schneller und günstiger Weg, die Zimmertemperatur auf einem erträglichen Maß zu halten: das richtige Lüften. Die Grundregel dabei lautet: Fenster möglichst geschlossen halten, wenn es draußen wärmer ist als drinnen. Ab dem späten Abend dagegen, nachts, früh am Morgen oder gleich nach einem Gewitter, ist der Zeitpunkt gekommen, Fenster und Türen weit zu öffnen. Denn dann ist die Luft meist angenehm kühl. Am effizientesten ist ein Lüften, bei dem ein Durchzug entsteht. Tagsüber sollten die Fenster hingegen noch nicht einmal gekippt sein, weil sonst Hitze in die Wohnung kommt und sich in den Wänden festsetzt.

Fernseher und Computer ausschalten – sie heizen das Haus

Zwar zählt eine Klimaanlage zu den wirksamsten Mitteln, die Raumluft zu kühlen. Doch sie verbraucht auch viel Strom. Ansonsten rät Rolf Mertens, alle wärmeabstrahlenden Geräte soweit möglich abzuschalten: “Fernseher oder Computer sollten nur laufen, wenn sie gerade jemand benutzt.” Ventilatoren können Linderung bringen – der Motor gibt nur minimal Wärme ab. Sie senken die Temperatur zwar nicht, sorgen jedoch für einen angenehmen Luftzug. Am meisten bewirken sie, wenn sie abends am offenen Fenster stehen und somit kühle Luft von außen hereinwirbeln. Eine gute Idee ist auch, Vorhänge zu befeuchten oder feuchte Tücher in der Wohnung aufzuhängen: “Verdunstung entzieht der Luft Hitze”, erklärt der ERGO Experte. “Das merkt jeder, der sich im Sommer neben einen Springbrunnen stellt.” Allerdings empfiehlt sich die Methode nur bei trockener Hitze – bei Schwüle würde sie die Luft noch stickiger machen.

Der Pyjama im Kühlschrank: Gut schlafen trotz Hitze

Schnelle Abhilfe verschafft sich, wer seinen Schlafanzug oder sein Nachthemd in den Kühlschrank legt. Das gibt Hitzeleidenden eine kurze Erfrischung vor dem Schlafen. “Duschen ist ein ebenso probates Mittel, allerdings besser mit lauwarmem als mit kaltem Wasser. Denn das bringt den Wärmehaushalt des Körpers nicht so stark durcheinander”, empfiehlt Rolf Mertens.

Homepage: http://www.ergo.com/verbraucher

Quelle: garten.pr-gateway

 
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