16. Juni 2014  |  AllgemeinBreaking NewsWand + Dach

Wenn die Wand zu leben anfängt

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Im Grunde genommen sind Algen großartige Lebewesen. Schließlich produzieren sie einen großen Anteil des Sauerstoffs, den wir zum Leben benötigen. Solange sie dabei im Meer bleiben, hat niemand etwas dagegen – aber wehe sie verirren sich an die Fassade.

Nachteile der Energieeffizienz

Seit einigen Jahren bevölkern immer öfters Algen und Pilze unsere Fassaden. Ausgerechnet die immer effektiveren Fassadendämmungen sollen hierfür verantwortlich sein. Denn bei effizient gedämmten Gebäuden bleibt die Wärme im Gebäude, die Fassadenoberfläche kühl. So kühl, dass sich darauf Tau bilden kann. Und diese Feuchtigkeit ist dann die Lebensgrundlage für Algen, Moose, Flechten und Pilze.

Nur Stuckateur-Fachbetriebe garantieren eine fach- und sachgerechte Leistungsausführung

Bei schlecht gedämmten Gebäuden ist das anders. Dort gelangt viel Wärme durch die Wände nach außen. Dadurch geht natürlich viel Energie verloren. Es gibt aber einen positiven Nebeneffekt: Die Fassadenflächen sind wärmer, trocknen dadurch schneller ab und die Taubildung wird erschwert.

Unterschiedliche Ursachen

Unabhängig davon, ob eine Fassade gedämmt ist oder nicht, begünstigen aber auch noch andere Faktoren die Algenbildung. Ein unzureichender Dachüberstand beispielsweise liefert nicht genug Schutz gegen Witterung. Auch in der Nähe des Gebäudes stehende Bäume und Sträucher sorgen für zusätzliche Feuchtigkeit und fördern das Algenwachstum zusätzlich.

Doch aus Angst um die Fassade sämtliche Bäume in der Nachbarschaft zu fällen oder gar auf die energieeffiziente Wärmedämmung ganz zu verzichten sind wohl kaum nachhaltige Lösungen.

Gute Lösungsansätze

Besser und praktikabler ist es, die Ursachen der Feuchtigkeitsbildung zu beseitigen. Beispielsweise kann, wie oben erwähnt, durch konstruktive Maßnahmen die Fassade vor zu viel Nässe geschützt werden. Eine andere Möglichkeit ist es, hydrophile – das heißt wasserfreundliche – Putzsysteme zu verwenden. Was zunächst widersinnig klingt, macht durchaus Sinn. Wasserfreundliche Fassadenputze können Wasser aufnehmen, es speichern und tagsüber nach und nach wieder abgeben. Dadurch, dass das Wasser in die Putzschicht eindringen kann, bleibt die Oberfläche trocken. Algen und Pilzen wird damit die Lebensgrundlage entzogen.

Professionelle Beratung

Qualifizierte Stuckateur-Fachbetriebe der Innung – zu finden unter www.mehr-als-rauputz.de – wissen um diese positiven Eigenschaften bestimmter, mineralischer Putze und können ihren Kunden entsprechende Lösungen anbieten. Die Kombination von solider handwerklicher Ausführung und kompetenter Farbberatung macht sie zudem zum perfekten Partner in Sachen Fassadengestaltung und energetischer Sanierung.

Quelle: openPR

 
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