5. Juni 2014  |  Breaking NewsFenster + Türen

Klimaschutz mit Glas

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Funktionsgläser leisten wichtigen Beitrag zu einer energetischen Gebäudesanierung

Die Treibhausgasemissionen in Deutschland sind 2013 um 1,2 Prozent gegenüber dem Vorjahr gestiegen. Dieser erneute Anstieg nach 2012 beendet die positive Entwicklung rückläufiger Treibhausgasemissionen in den vergangenen 20 Jahren und gefährdet die Erreichung des Klimaschutzziels der Bundesregierung für das Jahr 2020, 40 Prozent weniger Treibhausgase als 1990 auszustoßen. Aktuell liegt die Minderung nach Zahlen des Umweltbundesamtes bei nur 23,8 Prozent. Projekte zur energetischen Gebäudesanierung können einen wertvollen Beitrag leisten, um die Treibhausgasemission zu verringern – dabei spielen hochleistungsfähige Funktionsverglasungen eine wichtige Rolle.

Den größten Anteil am Treibhausgasausstoß im Jahr 2013 hatten die CO2-Emissionen. Zum einen wurde bei der Stromerzeugung mehr Steinkohle verbrannt, zum anderen kamen witterungsbedingt mehr Öl und Gas beim Beheizen von Häusern und Wohnungen zum Einsatz.

Gebäude haben mit mehr als 40 Prozent einen erheblichen Anteil am gesamten Energieverbrauch in der EU. Mit Hilfe moderner Funktionsgläser lässt sich die Energieeffizienz von Gebäuden entscheidend verbessern. So kann ein wesentlicher Beitrag zum nachhaltigen Bauen und zum Klimaschutz geleistet werden.

Energiesparen durch Wärmedämmglas

Durch den Einsatz von Fenstern mit Wärmedämmglas kann wesentlich mehr Energie eingespart werden als mit einer herkömmlichen Isolierverglasung. Es geht weniger Energie verloren als bei unbeschichteten Gläsern.

Wie viel Wärme durch das Glas entweicht, wird durch den Wärmedurchgangskoeffizienten (Ug) ausgedrückt. Einfachgläser haben einen Ug-Wert von 5,8 W/m²K. Bei unbeschichteten Isolierglaseinheiten sinkt der Wert bereits auf 3,0 W/m²K. Dreifachisoliergläser kommen in der Regel auf einen Ug-Wert von 0,7 W/m²K, benötigen dafür aber auch eine höhere Rahmentiefe und sind insgesamt schwerer als Zweifachisolierglas.

Leistungsfähige Alternative

Wer bei energetischer Gebäudesanierung automatisch an alte Gebäude mit Einfachverglasung denkt, denkt zwar nicht falsch, übersieht dabei aber, dass die in vielen Häusern und Wohnungen aus den 1980er- und 1990er-Jahren verbauten Isoliergläser unbeschichtet sind bzw. einen Ug Wert von 3,0 haben. Hier gibt es noch viel Sanierungspotenzial, um die Effizienz dieser Gebäude zu verbessern. Auch im Hinblick auf die steigenden Energiekosten lohnt es sich für Eigenheimbesitzer, ihre herkömmlichen unbeschichteten ISO-Einheiten gegen Wärmedämmisolierglas auszutauschen.

Der Einbau moderner Dreifachverglasung im Zuge von Renovierungs- und Sanierungsmaßnahmen ist häufig nicht möglich, da Dreifachglas eine höhere Rahmentiefe benötigt. Zweifachisolierglas mit dem neuen Energiesparglas Pilkington K Glass™ N stellt aber eine leistungsfähige Alternative zum Dreifachisolierglas dar. ISO-Einheiten mit Pilkington K Glass™ N können in Kombination mit entsprechenden Sonnenschutz- oder Wärmedämmgläsern einen Ug-Wert von 0,9 W/m²K erzielen. Wird anstelle von Argon im Scheibenzwischenraum das hochwertigere Krypton verwendet, verbessert sich der Ug-Wert sogar auf 0,8 W/m²K. Außerdem ermöglicht das Wärmedämmisolierglas passive solare Zugewinne, wodurch der Heizbedarf und die Kosten weiter gesenkt werden können.

Wer also eine energetische Sanierung seines Hauses oder seiner Wohnung anstrebt, aber auf einen Austausch der Fensterrahmen verzichten möchte, der erhält mit dem neuen Pilkington K Glass™ N ein leistungsstarkes Wärmedämmglas, das sich im direkten Vergleich mit Dreifachisoliergläsern nicht verstecken muss.

Weniger Energieverbrauch durch Sonnenschutzglas

Sonnenschutzglas verhindert die Aufheizung durch Sonneneinstrahlung und reduziert damit den Einsatz von energieintensiven Klimaanlagen. Hochselektive Sonnenschutzgläser lassen beispielsweise das sichtbare Licht ins Gebäude hinein und reduzieren gleichzeitig die Aufheizung durch Sonneneinstrahlung dank einer geringen Gesamtenergietransmission. Die Wahl der richtigen Verglasung hat einen entscheidenden Anteil daran, die Betriebskosten für ein Gebäude so niedrig wie möglich zu halten und CO2-Emissionen zu reduzieren.

Homepage: http://www.pilkington.de

Quelle: garten.pr-gateway

 
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