10. Juni 2014  |  Breaking NewsInterior

Hochbett mal anders. Architektur im Kinderzimmer

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Der Architekt Steffen Janke aus Berlin hat das Hochbett als Möbelstück neu gedacht und interpretiert.

Hochbetten bieten, insbesondere in Kinderzimmern, einige Vorteile. So lässt sich durch die Verlagerung der Schlafebene mehr Platz und Spiel- bzw. Aufenthaltsfläche schaffen. Zudem wird der Schlafbereich aus dem täglichen Blickfeld genommen. Umgekehrt entsteht durch die erhöhte Schlafebene ein Rückzugsbereich für die Kinder.

Hochbett Perspektive

Das von Steffen Janke entworfene Hochbett fällt durch seine dynamische Form und die Regalleiter auf. Die Brüstungen sind schräg ausgebildet, genauso wie der gesamte Bettgrundriss.
Dadurch wird die Massivität der Holzkonstruktion entschärft und es entsteht eine räumlich wirkende Skulptur. Die Brüstungen sind mit Eichenholzlamellen, in verschiedenen Breiten, bekleidet.
Der Einstieg in das Bett ist durch schräge Brüstungsenden aufgeweitet. Die Höhe der Brüstung fällt vom Kopfende zum Fußende ab, um das Bett zum Raum hin zu öffnen.
Um die Aufenthaltsqualität unter dem Bett zu erhöhen, ist die Unterseite ebenfalls mit Holzlamellen in diversen Breiten bekleidet. Unterbrochen wird die Untersicht von einer unregelmäßigen Sperrholzfläche.
Diese findet sich auch im Randbereich der Brüstung wieder.
Bestiegen wird das Bett über die Regaltreppe. Diese besteht aus mehreren, weiß lackierten, Kästen, die zu einer Treppe aufgestapelt sind. Zum sicheren begehen der Treppe sind in den einzelnen Kästen Klettergriffe montiert.
Die Treppe dient gleichzeitig als einzige Stütze. Der Bettrahmen ist im Mauerwerk verankert.

 
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