16. Juni 2014  |  Breaking NewsRecht + Finanzen

Handwerkerleistung: Was Sie zu Angebot und Kostenvoranschlag wissen sollten

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Wer einen Auftrag an einen Handwerker vergeben möchte, sollte sich erst einmal von verschiedenen Handwerkern Angebote geben lassen.

Bei kleinen Arbeiten ist das für die Kunden meist kostenlos, hat aber wichtige Vorteile: Mithilfe des Angebots kann man ganz unkompliziert die Konditionen mehrerer Firmen vergleichen. Wichtig ist allerdings, sich nicht ausschließlich am Preis zu orientieren, sondern auch auf die Qualifikation des Betriebes zu achten. Das Angebot hat noch einen Vorteil: Es ist für den Handwerker bindend. Legt er einen Preis fest, darf seine Arbeit am Ende nicht teurer werden, ohne dass er mit dem Kunden darüber gesprochen hat. Wichtig ist allerdings, dass die Preisabsprache und der Arbeitsumfang detailliert im Auftrag festgehalten werden. Laut ARAG Experten werden Kostenvoranschlag und Angebot häufig durcheinander gebracht. Wer beim Handwerker einen Kostenvoranschlag bestellt, kann sich möglicherweise auf eine böse Überraschung einstellen. Denn der Handwerker darf 15 bis 20 Prozent (unter Umständen sogar 25 Prozent) teurer werden als er im Kostenvoranschlag vorab berechnet hat. Das Gemeine daran: Dem Kunden muss er das grundsätzlich nicht mitteilen. Anders als bei einem Angebot ist der Kostenvoranschlag also nicht bindend.

Homepage: www.arag.de

Quelle: lifepr

 
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