8. Mai 2014  |  Breaking NewsRecht + Finanzen

Was tun gegen steigende Nebenkosten?

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Die Preise für Wohnimmobilien haben in den letzten Jahren kräftig zugelegt, doch auch die Nebenkosten beim Bau oder Kauf von Immobilien sind teurer geworden. Das muss man nicht einfach hinnehmen. Gerade für Schwellenhaushalte zählt jeder gesparte Euro!

Immobilienkäufer sollten die Nebenkosten nicht unterschätzen. Wie stark die Grunderwerbsteuer und die Gebühren von Notar und Makler zu Buche schlagen können, zeigt ein Beispiel: Wer ein Haus mit Grundstück für 250.000 Euro erwirbt, muss je nach Region zusätzliche Kosten von bis zu 38.000 Euro kalkulieren. Die größte Kostenposition: die Grunderwerbsteuer. Anfang 2014 haben mehrere Bundesländer den Steuersatz erhöht, im Durchschnitt sind es fünf Prozent der Gesamtkosten.

Die Rechnung geht auf: Steuern sparen mit der Einbauküche. Bild Nr. 5976, Quelle: ALNO/BHW

Geldanlage Grundstück

Für ein Bauträgerhaus zahlen Käufer Steuern auf den Gesamtpreis. Im besten Fall können sie beispielsweise eine Einbauküche als vom Haus trennbaren Bestandteil herausrechnen. Bei einer Küche für 20.000 Euro würde das eine Steuerersparnis von bis zu 1.300 Euro bedeuten. Wer den Grund mit deutlichem zeitlichen Abstand zum Baustart kauft, zahlt die Steuer nur auf den Grundstückswert – bei einem Haus für 170.000 Euro und einem Grundstück für 80.000 Euro bis zu 11.050 Euro weniger. “Ein frühzeitiger Grundstückskauf in guter Lage ist eine echte Geldanlage”, betont Isabell Gusinde von BHW. “Bei einer späteren Finanzierung akzeptiert die Bank den Boden auch als Eigenkapital.” Mindestens zehn, besser 20 Prozent der Gesamtkosten sollten Erwerber aus eigenem Geldbeutel aufbringen.

Langfristige Kapitalbildung

Der Kauf von Haus oder Wohnung will deshalb sorgfältig durchkalkuliert sein. “Wer langfristig spart und Kapital aufbaut, ist solide aufgestellt”, rät BHW-Expertin Gusinde. Erwerber sichern sich mit einem Bausparvertrag die niedrigen Zinsen auch für später, sammeln einen Grundstock für die Finanzierung an und können oft auf staatliche Förderung wie zum Beispiel Wohn-Riester zählen.

Homepage / Quelle: https://www.postbank.de

 
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