22. Mai 2014  |  Breaking NewsGarten + Balkon

Mit TÜV SÜD entspannt durch den Sommer: Tipps zu Gartenliegen

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Tipps für Auswahl und Einsatz

Noch ein Sommer ohne Gartenliege? Nein – bei diesem wunderschönen Wetter wird gleich heute in ein Freiluftmöbel investiert. Wer eine neue Gartenliege kaufen möchte, sollte sich für die Auswahl ein wenig Zeit nehmen. Materialien, Modelle, Macken – was es zu beachten gibt, wissen die Möbel-Fachleute von TÜV SÜD.


TÜV SÜD – Tipps zu Gartenliegen

Für Unkomplizierte. In vielfältigen Designs zu haben und leicht zu reinigen – dadurch bestechen Gartenmöbel aus Kunststoff. Besonders beliebt sind zurzeit Rattan-Nachbildungen aus Kunststoff. Das Risiko: Der Liege ist nicht anzusehen, wie hochwertig das verwendete Material ist. Bei minderwertigen Kunststoffen kann es passieren, dass sie durch das Einwirken von UV-Strahlen spröde oder durch heftige Sommerhitze weich werden. Viele Kunststoffmöbel sind aus Polypropylen (PP) gefertigt, Dieses Material leidet nicht nur unter Hitze und UV-Strahlung, sondern kann bei Frost auch spröde werden – ein wichtiger Aspekt für das Einlagern der Gartenmöbel in der kalten Jahreszeit.

Für jede Saison. Leicht, nicht anfällig für Rost und auch für einen Winter im Freien gewappnet. Diese Vorteile vereint Aluminium. Die Tücke kann bei diesem Material allerdings im Detail stecken – konkret in schlecht ausgeführten Nietverbindungen, die rostanfällig sind.

Für Ästheten. Angenehme Atmosphäre und hochwertiges Aussehen. Das sind zwei Gründe, warum Frischluft-Liebhaber gerne zu Gartenmöbeln aus Holz greifen. Allerdings ist Holz ein Naturwerkstoff und braucht entsprechende Pflege. Die verwendete Holzart sollte für den Außenbereich geeignet sein, wie zum Beispiel Lärche, Eiche, Douglasie oder Teak. Bei Tropenholz sollten Käufer darauf achten, dass es aus nachhaltig bewirtschafteten Wäldern stammt und entsprechend zertifiziert ist. Aufschluss darüber geben die Logos der Zertifiziersysteme PEFC und FSC. In der Herbst- und Winterzeit muss eine Liege aus Holz eingelagert werden, weil sie sonst Risse bekommt oder das Material von der Feuchtigkeit angegriffen wird.

Für Preisbewusste. Der Klassiker unter den Liegen: ein Modell aus Stahlrohr. Die pulverbeschichteten Ausführungen sind preisgünstig zu haben, aber auch anfällig für Rost, so der Hinweis der TÜV SÜD-Fachleute.

Für den Anwender passend. Stichwort Ergonomie: Wie lang und breit soll die Liege für Garten, Terrasse oder Balkon sein? Welche Einstellmöglichkeiten sind auf die Dauer sinnvoll und praktisch? Um die Antworten darauf herauszufinden, sollte man die Liege vor dem Kauf ausführlich testen.

Für jetzt und später. Bei einer Liege besonders wichtig ist die Standsicherheit. Rollen an dem Freiluftmöbel sind zwar für den Transport praktisch, können aber in abschüssigem Gelände zur Gefahr werden.

Für jeden machbar. Bei der Auswahl sollte man darauf achten, dass sich die Liege einfach aufbauen lässt.Die Installation des Freizeitmöbels sollte möglichst “intuitiv” funktionieren und keine sportlichen Höchstleistungen erforderlich machen.

Für mehrere Jahre. Wohin kommt die Liege im Winter? Daran sollte man schon beim Kauf denken. Wer nur wenig Platz im Keller hat, ist mit einem klappbaren Modell gut beraten. Und wenn es wirklich nur eineLagermöglichkeit unter freiem Himmel gibt, zum Beispiel auf dem Minibalkon der Mietwohnung, dann bei der Auswahl ausdrücklich nach Kunststoffmodellen fragen, die Frost unbeschadet überstehen.

Für die Auswahl hilfreich. Eine gute Orientierungshilfe bei der Auswahl ist das GS-Prüfzeichen (Geprüfte Sicherheit) oder das Oktagon von TÜV SÜD. Auch in der Freizeit darf die Sicherheit nicht zu kurz kommen. Deshalb müssen die Hersteller von Gartenliegen die DIN EN 581, Teil 1 und Teil 2 (Außenmöbel – Sitzmöbel und Tische für den Camping-, Wohn- und Objektbereich), erfüllen. Anforderungen sind zum Beispiel Standsicherheit, Festigkeit und Dauerhaltbarkeit, Hitze- und Kältebeständigkeit sowie das Vermeiden von scharfen Ecken und Kanten.

Für gesundes Liegen. Bei Sitzauflagen und Polstern darauf achten, dass sie nicht streng oder unangenehm riechen. Starker “Chemiegeruch” kann ein Hinweis auf Schadstoffbelastung sein. Für die Auswahl hilfreich ist hier das TÜV SÜD-Oktagon “schadstoffgeprüft”.

Für lange Freude. Polster und Textilauflagen brauchen möglichst ein Dach über dem Kopf, wenn sie nicht genutzt werden. Sie könnten sonst klamm werden und im schlimmsten Fall schimmeln. Bei einer Liege aus Holz oder Metall ist regelmäßig an die Behandlung von Rahmen und Flächen zu denken. Bei dem Schutzmittel sollte man sich an die Herstellerangaben halten.

Für sanfte Pflege. Bevor die Liege nach der Sommersaison wieder ins Winterquartier kommt, steht dieGrundreinigung an. Kann man dabei mit dem Dampfreiniger zu Werke gehen? Zu dieser Frage am besten in der Gebrauchsanweisung nachlesen. Die Fachleute von TÜV SÜD raten allerdings davon ab, zum Hochdruckreiniger zu greifen. Die Wucht des Wassers könnte bei Kunststoff zu Mikrorissen führen, bei Möbeln aus Rohrkonstruktionen dringt das Nass womöglich durch Kunststofföffnungen ein. Was die Wahl des Pflegemittels anbelangt, reicht ein normaler Haushalts- oder Allzweckreiniger aus. Hat sich beispielsweise Moos auf der Liege gebildet, einfach einige Zeit mit Wasser einweichen. Wohin soll die Liege bis zur nächsten Freiluftsaison? Keller, Carport oder Holzschuppen sind geeignete Plätze -Trockenheit ist oberstes Gebot. Deshalb raten die Möbel-Profis von TÜV SÜD auch von der Dauerlagerung im Freien unter einer Plane ab: Hier droht Treibhausklima und damit Schimmelbildung.

Mehr Tipps zu Konsumprodukten gibt es unter www.tuev-sued.de.

Quelle: PresseBox

 
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