15. Mai 2014  |  Bad + KücheBreaking NewsRecht + Finanzen

Komfort für alle – Fördermöglichkeiten des Badumbaus

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Nach dem letzen Winter hatte Frau Bender genug: Genug vom Schneeschaufeln im Bergischen Winter. Und genug vom Treppensteigen. Denn trotz einer Hüft-Operation fiel der pensionierten Lehrerin der Aufstieg in das erste Obergeschoss nicht mehr leicht. Und auch die Zukunft des Zwei-Familien-Hauses in Remscheid beunruhigte sie: Was würde mit ihrer Wohnung geschehen, wenn die Eigentümerin, die das Erdgeschoss bewohnt, sterben würde? Kurz: Eine andere Wohnung musste her!

Frau Bender begab sich auf Wohnungssuche: 2-Zimmer, Innenstadt-Lage, keine Treppen, Balkon, Dusche und ein Stellplatz für ihr Auto waren ihr wichtig.
Fündig wurde Sie in einem Mehrfamilienhaus mit Aufzug vis à vis des Remscheider Allee-Centers. Dort hatte der Eigentümer die Idee, die kleinen Küchen mit den kleinen Wannenbädern zu großen Dusch-Bädern zusammen zu legen. Die neue Küche kam ins Kinderzimmer: „Ältere Menschen nutzen die Wanne nicht mehr zum Baden und wünschen sich eher eine Dusche. Zudem ist nun genug Platz für Waschmaschine und Trockner vorhanden und man kann sogar bequem mit dem Rollator ins Badezimmer fahren“ legt Herr Reinshagen dar.

Modernes Bad

Ausgeführt wurden die Arbeiten u.a. von einem örtlichen Installateur, der bereits Erfahrungen mit „seniorengerechten“ Badumbauten gesammelt hatte. Eine flache Duschtasse wurde eingebaut, der Boden wurde mit rutschhemmenden Fliesen ausgelegt, Waschmaschine und Wäschetrockner bekamen eigene Anschlüsse und natürlich wurden ein modernes Hänge-WC und ein schöner Waschtisch eingebaut. Ein moderner Durchlauferhitzer ersetzt den alten Warmwasser-Speicher und ein neues Fenster mit Ornamentglas sorgt für den nötigen Sichtschutz. Die Decke wurde abgehangen, um die Rohrleitungen der darüber liegenden Wohnung zu verdecken und die alte Küchentür mit Glaseinsatz wurde durch eine neue ersetzt. Die Kosten beliefen sich auf insgesamt ca.12.000 €.
Herr Reinshagen hat die Kosten aus Eigenmitteln finanziert. Aber es gibt auch günstige Hilfen von Bund, Land oder Kranken- und Pflegekassen.

Kreditanstalt für Wiederaufbau (KfW)

Programm „Altersgerecht umbauen – Kredit“
Im Programm „Altersgerecht Umbauen“ fördert die KfW alle Baumaßnahmen, die zu einer Barrierereduzierung führen. Den Antrag stellen Sie bei Ihrer Hausbank. Das Programm ist u. a. für Eigentümer einer Wohnimmobilie (Selbstnutzer), Mieter, Vermieter und Wohneigentümergemeinschaften geeignet. Das Darlehn umfasst bis zu 100 % der förderfähigen Kosten und bis zu 50.000 Euro pro Wohneinheit.

Land Nordrhein-Westfalen – NRW-Bank

Programm „Bauliche Maßnahmen zur Reduzierung von Barrieren im Wohnungsbestand“
Das Darlehen beträgt maximal 15.000 Euro pro Wohnung höchstens jedoch 50 % der anerkannten förderfähigen Bau- und Baunebenkosten.
Fördermittel werden bei der Stadt- oder Kreisverwaltung beantragt, in deren Bereich das zu fördernde Objekt liegt. Zuständig ist in der Regel das Amt für Bauförderung. Die NRW.BANK verschickt die Vertragsunterlagen, zahlt die Mittel aus und verwaltet die Darlehen bis zur Rückzahlung.
Programm „Menschen mit Behinderung“

Gefördert werden Baumaßnahmen im Zusammenhang mit der Neuschaffung oder der Nachrüstung von Mietwohnungen, die aufgrund der Behinderung erforderlich sind. Hierunter fallen z.B.: Eine Rampe oder ein behindertengerechtes Bad/WC. Der Mieterhaushalt muss Einkommensgrenzen einhalten. Das Darlehn kann bis zu 20.000 Euro betragen.

Pflegekasse

Hat der Bewohner einer Immobilie eine vom Medizinischen Dienst der Krankenkassen (MDK) bestätigte Pflegestufe, zahlt die Pflegekasse für die Anpassung der Wohnung bis zu 2557,00 Euro als Zuschuss.

Weitere Förderungsmöglichkeiten bestehen außerdem bei anerkannten Arbeitsunfällen, Behinderungen oder bei krankheitsbedingten Anpassungsmaßnahmen. Die Kombination mit anderen Förderprogrammen – z. B. zur energetischen Sanierung – ist möglich.

Bei allen Förderprogrammen gilt, dass die Beantragung der Mittel vor Baubeginn erfolgen muss. Informieren Sie sich und lassen Sie sich beraten.

Homepage: www.komfort-wohnen.info

Quelle: openPR

 
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