19. Mai 2014  |  Breaking NewsHeizung + Energie

Hochleistungs-Abluft-Wärmepumpe mit neuem Speicherkonzept

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NIBE bietet mit neuem AHPS-Speicherkonzept ein Highlight zur effizienten Nutzung von externen Wärmeerträgen.

Die Abluft-Wärmepumpe F750 von Nibe ist ein wahres Multitalent: Neben der Gebäudebeheizung und der Warmwasserbereitung stellt die Anlage auch die kontrollierte Wohnungslüftung sicher. Die Anlage deckt damit alle erforderlichen Funktionen im Einfamilienhaus effektiv ab und passt sich mit ihrem drehzahlvariablen Verdichter flexibel dem Wärmebedarf des Hauses an. Sie wächst sogar mit ihren Aufgaben: Je größer das Haus, desto größer der Abluftstrom und damit die Heizleistung.


Die Abluft-Wärmepumpe NIBE F750 zur Aufstellung in einem Hauswirtschaftsraum. Foto: bpr/Nibe

Weitere Funktionen sind optional verfügbar, wie z.B. das Zuluft-Modul SAM 40, mit dem Zuluft zentral und temperiert in das Gebäude eingebracht werden kann.

Neu im Programm und ein weiteres Highlight ist das das AHPS/ AHP Speichersystem. Hier handelt es sich um einen universell einsetzbaren Speicher zur Einbindung von extern produzierter Zusatzwärme.

Neben einer erhöhten Brauchwasserleistung können an das Speicher-system verschiedene Wärmeerzeuger wie Gas-, Öl-, Pellet- oder auch Holzkessel, Kaminöfen und Solarkomponenten angeschlossen werden.

Und der Clou: auch im Winter können zum Beispiel schwache Solarerträge zur brauchwasserseitigen Vorerwärmung effektiv genutzt.

Bei Anschluss einer größeren Solaranlage bis 14 m² ist die Erweiterung des Wasservolumens durch die Beistellung von bis zu zwei zusätzlichen Pufferspeichern des Typs AHP 300 möglich.

Beim AHPS 300-Speicher erfolgt die Brauchwasserbereitung konstruktions-bedingt im sogenannten Durchflussverfahren. Dabei wird, anders als bei herkömmlichen Speicherlösungen, das warme Brauchwasser nicht bevorratet, sondern nur die für die Brauchwasserbereitung erforderliche Wärmeenergie gespeichert. Innerhalb des Speichers befindet sich ein großflächiger Trinkwasser-Wärmetauscher, über den die Brauchwasserbereitung unmittelbar während des Zapfvorganges erfolgt.

Der Vorteil dieser Speicherkonstruktion besteht darin, dass angeschlossene Zusatz-Wärmeerzeuger wie Öl-, Gas-, Holzkessel oder zum Beispiel auch thermische Solaranlagen sehr einfach eingebunden und neben einem brauchwasserunterstützenden Betrieb auch eine heizungsseitige Unterstützung erlauben.

Bivalente Systemlösungen mit F750 und AHPS

Das NIBE Wärmepumpenkonzept erlaubt die Einbindung/Steuerung externer Zusatz-Wärmeerzeuger wie Öl-, Gas- und Pelletanlagen, aber auch von Holzkesseln, Kaminöfen und thermischen Solaranlagen. Hierbei wird zwischen saisonalen und nichtsaisonalen (Spitzenlast) Betriebsformen unterschieden. Das gesamte System wird über die NIBE Komfortregelung der F750 eingestellt und geregelt.

Nichtsaisonale Betriebsformen (Spitzenlast)

Hierunter fallen alle Wärmeerzeuger, die über das Regelgerät der Wärmepumpe unmittelbar angefordert werden können und somit bei Bedarf als Spitzenlastwärmeerzeuger ergänzend zur Wärmepumpe zur Verfügung stehen. In der Regel sind das Öl-, Gas- oder Pelletanlagen.

Saisonale Betriebsformen

Hierzu zählen Wärmeerzeuger, die lediglich zeitweise zur Verfügung stehen und somit nicht bei Bedarf abrufbar sind. Derartige Systeme liefern häufig sehr kostengünstige Wärmeenergie. Diese Energieform wird durch die Regelgeräte erkannt und sinnvoll in das Gesamtkonzept zur Heizungs- und Brauchwasserwärmenutzung eingebunden. Sofern ausreichend große Mengen an saisonaler Energie vorliegen, wird der Betrieb der Wärmepumpe blockiert, um der kostengünstigsten Energieform den Vorzug geben zu können.

Quelle: bau-pr

 
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