20. Mai 2014  |  AllgemeinBreaking News

Die warme Zeit genießen

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Der djd-Thementipp zu “Haus im Sommer”

(djd/pt). Der Sommer ist die Jahreszeit, auf die sich Groß und Klein am meisten freuen. Verspricht sie doch unbeschwerten Genuss – im Schwimmbad, im Eiscafé und an lauen Abenden im Biergarten. Hohe Temperaturen bringen allerdings auch einige unliebsame Begleiterscheinungen mit sich. Wir verraten, wie sich Hausbesitzer effektiv dagegen schützen können.

Für Mansardenräume ist eine gute Wärmedämmung besonders wichtig.
Foto: djd/Paul Bauder

Nächtliche Plagegeister aussperren

In der warmen Jahreszeit sind sie fast unvermeidlich: Stechmücken, Fliegen, Wespen oder Spinnen können in den Wohnräumen zur Plage werden – erst recht, wenn sie die Nachtruhe beeinträchtigen. Wer sein Haus insektenfrei halten möchte, muss aber nicht zur chemischen Keule greifen und Giftstoffe versprühen. Ein Fliegengitter an Fenstern und Türen hält die ungebetenen Gäste ebenso fern und ist besonders wirksam, wenn es vom Fachhandwerker nach Maß gefertigt und installiert wird. Spezialanbieter wie beispielsweise Neher präsentieren dafür ein umfassendes Sortiment, für Fenster ebenso wie für Türen, für Dachflächenfenster oder auch den Wintergarten. Der freie Durchblick muss unter dem Insektenschutz nicht leiden. Aufgrund einer speziellen Webtechnik sind die Fäden der Schutzgewebe heute so dünn, dass sie fast unsichtbar erscheinen, Lichteinfall und Luftdurchlass werden nicht behindert. Zudem ist für ein gesundes Raumklima gesorgt, da man endlich wieder unbesorgt lüften kann, ohne eine Mückeninvasion befürchten zu müssen.

Dämmung: Sommerlicher Wärmeschutz unterm Dach

Der Raum unterm Steildach bietet in Ein- und Mehrfamilienhäusern eine willkommene Raumreserve, die sich durch einen Ausbau sehr gut für eine Nutzung als Arbeits-, Gäste- oder Kinderzimmer oder für Mansardenwohnungen mit eigenem Charme nutzen lässt. Wer allerdings schon einmal an heißen Sommertagen auf einem nicht oder nur unzureichend gedämmten Dachboden war, der weiß, wie wichtig für den Ausbau neben der Dämmung für die kalte Jahreszeit auch ein guter sommerlicher Wärmeschutz ist. Hochleistungsdämmungen aus Polyurethan-Hartschaum wie etwa “Bauder PIR” sorgen auch im Sommer dafür, dass die Dachräume angenehm temperiert sind. Beim sommerlichen Wärmeschutz gibt es im Übrigen keine großen Unterschiede zwischen verschiedenen Dämmmaterialien. Wie stark sich der Innenraum unterm Dach aufheizt, wird von der nächtlichen Fensterlüftung oder der Lage und Verschattung der Fensterflächen weitaus stärker beeinflusst als von der Wahl des Dämmstoffs.

Außenrollläden: Der Sonne ein Schnippchen schlagen

Bei fehlenden Beschattungssystemen können sich die Wohnräume an heißen Sommertagen stark aufheizen. Wer der Sonne ein Schnippchen schlagen will, sollte dabei die individuellen Wohnbedürfnisse im Auge behalten. Nach Süden ausgerichtete große Glasflächen etwa benötigen mehr Schutz als nach Norden zeigende Fenster. Im Kinderzimmer oder dem Home-Office wiederum ist auch in der warmen Jahreszeit gesundes Tageslicht nötig. Die Rollläden können also nicht den ganzen Tag geschlossen bleiben, um die Sonnenstrahlen zu reflektieren, bevor sie auf die Fensterscheibe auftreffen können. Die Lösung: Moderne Sonnenschutzsysteme mit sogenannten Lichtschienen ahmen angenehm kühlen Laubschatten unter Bäumen nach. “Durch die löchrige Struktur dieser Schienen fällt wie durch ein Sieb gesundes Tageslicht in die Wohnräume ein. Die aufheizenden Sonnenstrahlen jedoch blocken die Beschattungslösungen schon ab, bevor diese ins Rauminnere eindringen können”, erklärt Steffen Schanz vom gleichnamigen baden-württembergischen Hersteller. Die langlebigen Außenrollläden dieses Anbieters können mit den entsprechenden Schienen ausgestattet werden.

Massive Wandbaustoffe: Cool durch den Sommer

Aufgrund der Folgen des Klimawandels wird der sommerliche Wärmeschutz für Bauherren generell immer wichtiger. Das gilt vor allem dann, wenn große Fensterflächen gewünscht werden. Um eine unangenehme Überhitzung der Wohnräume zu verhindern wird in südlichen Ländern seit Jahrtausenden massiv mit Ziegeln gebaut, um einen guten Klimaausgleich zu erzielen. Nach diesem Prinzip speichern beispielsweise verfüllte Poroton-Ziegel die Hitze des Tages und geben sie zeitversetzt in der Nacht ab. Die Oberflächentemperatur der Wand bleibt gleichmäßig kühl, wodurch das Raumklima als angenehm empfunden wird. Darüber hinaus gleichen mit Perlit oder Mineralwolle verfüllte Ziegel die Feuchtigkeit in Räumen aus und sind erwiesenermaßen wohngesund. Der sommerliche Wärmeschutz kann durch Dachüberstände und Balkone optimiert werden. Da die meiste Wärme über die Fenster ins Haus kommt, sind deren Anordnung und thermische Eigenschaften entscheidend. Lüften sollte man vorwiegend nachts und morgens, tagsüber halten Rollläden und Jalousien die Hitze draußen.

Sommerliche Pflegetipps für die Holzterrasse

Rund um Haus und Garten gibt es im Sommer immer etwas zu tun. So lohnt es sich beispielsweise, eine Holzterrasse regelmäßig mit einem schützenden Öl zu pflegen. Dadurch bleibt sie nicht nur schöner, die Oberfläche fühlt sich auch angenehmer beim Barfußlaufen an und die Gefahr, sich einen Spreißel einzuziehen, sinkt. Am besten lassen sich die Arbeiten bei warmem, trockenem Wetter durchführen, denn für die Ölbehandlung sollte das Holz nicht feucht sein. Eine Erstbehandlung oder Auffrischung gelingt leicht, wenn man dafür ein Feinsprühsystem wie etwa das leistungsstarke “W670″ von Wagner einsetzt. Mit einer hohen Sprühleistung ist das Gerät gut geeignet für die großen Flächen einer Holzterrasse. Bevor das Öl zum Einsatz kommt, sollte man den Boden gründlich reinigen. Ist er nach einer intensiven Spülung getrocknet, kann der Auftrag des Schutzfilms beginnen. Nachdem die gesamte Fläche mit einem Ölfilm eingesprüht ist, lässt man sie etwa 24 Stunden trocknen. Da das Öl in das Naturmaterial Holz nicht immer gleichmäßig einzieht, kann es danach sinnvoll sein, einzelne sichtbar fleckige Stellen erneut nachzubehandeln.

Geschützt vor fremden Blicken

Neugierige Nachbarn oder vorbeigehende Passanten, die einen Blick auf die Terrasse riskieren, können im Sommer auf Dauer lästig werden. Ein mannshoher Sichtschutz zählt zu den schnellsten und einfachsten Lösungen. Eine natürliche und hochwertige Holzoptik lässt sich dabei heute mit langlebigen und pflegeleichten Materialien realisieren. Deutlich anspruchsloser als Holzzäune und dennoch aus hochwertigen Naturmaterialien hergestellt sind Holz-Polymer-Werkstoffe wie beispielsweise von megawood. Naturfasern aus nachhaltiger Forstwirtschaft und umweltfreundliche Bindemittel werden zu witterungsbeständigen und langlebigen Elementen verarbeitet, ob als splitterfreie Barfußdiele für die Terrasse oder als darauf abgestimmter Sichtschutz. Die Elemente sind unempfindlich gegen Kratzer und resistenter gegen Pilzbefall und Schimmel als reine Holzprodukte. Für einen sicheren Halt benötigt der Sichtschutz eine gute Verankerung im Boden, entweder aufgeschraubt auf bestehende Fundamente oder in neue Fundamente einbetoniert.

Quelle: djd Pressetreff

 
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