15. Mai 2014  |  Breaking NewsRecht + Finanzen

Der Creditweb Bauherren Ratgeber: Teuer erkauft? Der Traum von den eigenen vier Wänden ohne Eigenkapital

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„Haus kaufen ohne eigenes Geld“ oder „Früher zum Eigenheim auch als Normalverdiener“ sind Schlagzeilen, die in Zeiten niedriger Hypothekenzinsen verstärkt in den Medien zu finden sind. Der Gedanke an eine Finanzierung ohne Eigenkapital klingt verführerisch, denn eventuell vorhandene Rücklagen können für schlechte Zeiten auf dem Sparbuch liegenbleiben. Die Baufinanzierungsexperten von Creditweb zeigen auf, für wen sich eine solche Vollfinanzierung eignet und worauf es dabei ankommt.

Wer sich den Traum von der eigenen Immobilie ohne Eigenkapital erfüllen möchte, kann eine Vollfinanzierung abschließen, um Haus oder Wohnung zu erwerben. Voraussetzung dafür ist, dass die Immobilie zu eigenen Wohnzwecken genutzt wird. Bei dieser Art der Finanzierung werden neben dem eigentlichen Kaufpreis die Kaufnebenkosten wie die Maklercourtage, Notargebühren, Grundbuchkosten und die Grunderwerbssteuer mitfinanziert. Günstige Bauzinsen lassen eine Vollfinanzierung sehr verführerisch wirken, denn wer sich im Zinstief dafür entscheidet, noch jahrelang Geld beiseite zu legen, riskiert steigende Zinsen. Das angesparte Kapital kann dann für die entsprechend höheren Monatsraten draufgehen.

Gut kalkulieren und Risiken einschätzen

Grundsätzlich gilt bei Baufinanzierungen: Je mehr Eigenkapital eingebracht wird, desto günstiger ist der Zins. Bei der Vollfinanzierung tragen Banken ein erhöhtes Ausfallrisiko, das sie sich in der Regel mit einem Zinsaufschlag bezahlen lassen. Denn wird der Kreditnehmer arbeitslos, fehlt der Risikopuffer Eigenkapital, und die finanziellen Mittel für die Tilgung des Kredits stehen innerhalb kürzester Zeit nicht mehr zur Verfügung. „Wer sein Darlehen vollfinanziert, sollte im Blick haben, dass ihn bereits eine kurze Arbeitsunterbrechung, zum Beispiel bei einem Jobwechsel, Arbeitslosigkeit oder schlimmstenfalls sogar eine Berufsunfähigkeit finanziell aus der Bahn werfen kann“, sagt Stefanie Ruhnke, verantwortlich für das Banken- und Qualitätsmanagement bei Creditweb. „Eine Vollfinanzierung ist nur für Gutverdiener mit sicherem Arbeitsplatz ratsam.” Denn wer sich den kompletten Kaufpreis und mehr ausleiht, muss hohe Monatsraten abtragen und gleichzeitig Rücklagen für eventuelle Renovierungen am Haus bilden können. Wer ohne jedes Eigenkapital hohe Beträge leihen will, sollte solide Finanzverhältnisse vorweisen können.

Stefanie Ruhnke empfiehlt: „Sie sollten in jedem Fall gut kalkulieren, eventuelle Risiken einschätzen und prüfen, ob Sie die Monatsraten langfristig bezahlen können. Wenn das erste Darlehen ausläuft und Sie zu einem jetzt noch unbekannten, eventuell höheren Zinssatz eine Umschuldung oder Anschlussfinanzierung abschließen, sind die monatliche Belastung und das Zinsänderungsrisiko höher als bei einer Finanzierung mit vorhandenem Eigenkapital.“ Die Baufinanzierungsexperten von Creditweb raten dazu, lange Zinsbindungsfristen von 15 Jahren oder mehr und einen höheren Tilgungssatz von mindestens 2 Prozent zu vereinbaren. Die Vollfinanzierung lässt sich außerdem mit einem Riester geförderten Darlehen kombinieren, so dass besonders Familien ihre Immobilie so noch schneller abzahlen.

Ob mit oder ohne Eigenkapital, wer sich den Traum von der eigenen Immobilie erfüllen möchte, sollte Vergleichsrechungen anstellen und kann dazu die Finanzierungsrechner von Creditweb nutzen. „Wichtig ist, was der persönlichen Lebensplanung entspricht und mit einem möglichst überschaubaren Risiko finanzieren lässt“, betont Stefanie Ruhnke.

Für mehr Informationen: www.creditweb.de

Quelle: openPR

 
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