23. April 2014  |  Breaking NewsHeizung + Energie

Junkers: Brennstoffzelle bringt Schwung in die Energiewende

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8. BDB-Bosch-Junkers-Forum in Essen diskutiert neue Ansätze für energieeffizientes Planen und Bauen

Die Brennstoffzelle zur Strom- und Wärmeerzeugung im Ein- und Mehrfamilienhausbereich hat Zukunft. Das ist ein Ergebnis des 8. BDB-Bosch-Junkers-Forums, das Junkers, eine Marke von Bosch Thermotechnik, gemeinsam mit dem Bund Deutscher Baumeister, Architekten und Ingenieure e.V. (BDB) in Essen veranstaltet hat. Rund 100 Experten aus der Bau-, Wohnungs- und Energiewirtschaft haben sich unter dem Motto “Energiewende reloaded” am Rande der Branchenmesse SHK Essen getroffen und neue Ansätze für energieeffizientes Planen und Bauen diskutiert. Welche Impulse verschaffen der Energiewende den nötigen Schwung? Diese Frage stand im Mittelpunkt zahlreicher Vorträge und Diskussionsrunden. Ein Fazit: Innovative Technologien sind Treiber einer nachhaltigen und effizienten Energiewende.

“Stromerzeugende Heizungen wie ein Brennstoffzellen-Heizgerät lassen sich hervorragend in zukunftsfähige Systeme einbinden”, so Andreas Rembold, bei Junkers für Innovationen verantwortlich. “Die Brennstoffzellen-Technologie passt zum Trend der modernen Energieerzeugung.” Junkers nimmt mit seinem Vorserien-Modell des Heimkraftwerks Cerapower FC10 am größten Europäischen Demonstrationsprojekt für Brennstoffzellen namens ene.field teil. Dabei gehen ab Mitte 2014 insgesamt 70 Anlagen von Bosch Thermotechnik in sieben Ländern in Betrieb. Die Cerapower FC überzeugt dabei aufgrund des Einsatzes existierender Produkte durch einfachste Anwendung für die Planung und Ausführung. Die Cerapower FC 10 kombiniert eine keramische Festoxid-Brennstoffzelle (SOFC – Solid Oxide Fuel Cell) zur Stromerzeugung mit einem Gas-Brennwertgerät zur Nachheizung, einem Puffer- und einem Warmwasserspeicher.

Ein weiteres Innovationsthema des 8. BDB-Bosch-Junkers-Forums waren intelligente Energienetze, sogenannte Smart Grids. Tenor: Versorgungsnetze werden in Zukunft “smart” sein, Energie und Informationstechnologie wachsen schnell zusammen, erneuerbare Energien prägen den Energiemarkt von morgen und Datenschutz und Informationssicherheit werden auch in der Energieversorgung zum Kernthema. Eine der ersten Smart Grid-fähigen Produktlinien von Junkers ist die Supraeco SAO-2, eine modulierende Luft-/Wasser-Wärmepumpen-Serie für den flexiblen Einsatz in Ein- und Zweifamilienhäusern. Alle Modelle sind internetfähig und werden sich künftig über die JunkersHome-App bequem mit dem Smartphone steuern lassen.

“Die Notwendigkeit einer Energiewende wird heute von der Öffentlichkeit und der Politik nicht mehr in Frage gestellt, jedoch lässt die Umsetzung und die Geschwindigkeit des Prozesses noch nicht klar erkennen, wann, wo und mit welchen Mitteln die Umsetzung erfolgen soll”, sagt Andreas Schmidt, Vertriebsleiter Junkers Deutschland, Schweiz und Luxemburg. Das Forum beleuchtete den aktuellen Stand der Energiewende, setzte sich mit vermeidbarem Energiekonsum auseinander und diskutierte Energiesparmaßnahmen. Besonders interessant für anwesende Experten aus der Wohnungswirtschaft: Die Vorstellung des Pilotprojekts InnovationCity Ruhr lieferte den Beleg, dass die Energiewende auch für ganze Quartiere und Stadtteile umsetzbar ist. In der Modellstadt Bottrop mit rund 70.000 Einwohnern werden bis 2020 innovative Ideen und Lösungen für den Klimaschutz in der Realität erprobt, um künftig als Vorlage für andere Städte zu dienen.

Mehr Infos unter: junkers.com

Quelle: garten.pr-gateway

 
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