23. April 2014  |  AllgemeinBreaking NewsInterior

Berauschendes Oberflächenmaterial: Furnier ist ein echter Hingucker

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Holzoberflächen an sich sind bereits natürlich und edel. Sei es in Form von attraktiven Massivholzmöbeln oder als fein designter Parkettboden – immer gibt es etwas zu entdecken, kein Bereich der Oberfläche gleicht dem anderen. Diese Schönheit wird nur noch vom Besten übertroffen, das von einem Baum hervorgebracht werden kann: Furnier. „Wer Furnier betrachtet, kann wie in einem Buch das individuelle und aufregende Leben des Baumes nachlesen“, so der Geschäftsführer der Initiative Furnier + Natur (IFN), Dirk-Uwe Klaas.

Furnier ist einzigartig in der Maserung und jede Maserung erzählt ihre eigene Geschichte. „Zeichnung, Struktur und Farbe des Furniers eines einzigen Baumes gibt es auf der ganzen Welt kein zweites Mal. Rechnet man nun noch alle für die Furnierherstellung zur Verfügung stehenden Holzarten hinzu, ergeben sich nahezu unbegrenzte optische Möglichkeiten, mit denen sich auch ausgefallene Wünsche realisieren lassen“, so Klaas. Diese beschränken sich nicht nur auf naheliegende Dinge wie hochwertige Möbel oder Automobile der Oberklasse: Furnier dient auch als optisches Gestaltungselement im gesamten Innenausbau – vom Boden über die Wände bis hin zur Decke –, es ziert die Oberflächen markanter Innentüren, findet im Boots- und im Flugzeugbau Verwendung und auch ausgefallene Alltagsgegenstände wie Musikinstrumente, Badewannen, Brillen, Mousepads, Handtaschen, Abfahrtsski, Kiteboards, Longboards und sogar Fahrräder werden mit dem Naturmaterial vom Massenprodukt zum individuellen Vorzeigeobjekt. IFN/DS

Relaxen in furnierter Vollendung. Foto: IFN/Bagno Sasso

So wird Furnier hergestellt:

Furnier wird aus dem Holz ausgewählter Bäume gewonnen, die überwiegend in nachhaltig bewirtschafteten Wäldern gewachsen sind. Die zumeist verwendeten Baumarten sind Ahorn, Buche, Eiche, Esche und Nussbaum aus heimischen, europäischen und im Falle von Eiche, Ahorn und Nussbaum auch amerikanischen Wäldern. Ist der richtige Baum gefunden, wird er geschält, gemessert oder gesägt. Dabei entstehen Holzblätter, die rund 0,45 bis 6 Millimeter dick sind. Diese werden getrocknet, nach Qualität und Sorte gestapelt, zugeschnitten und zu einem Deck zusammengesetzt. Diese Furnierdecks werden anschließend auf Trägermaterialien wie Massivholz-Stäbchenplatten, Spanplatten, MDF-Platten, Multiplexplatten oder Sperrholz aufgeleimt und verpresst.

Initiative Furnier + Natur (IFN)

Die Initiative Furnier + Natur (IFN) e.V. wurde 1996 von der deutschen Furnierwirtschaft und ihren Partnern gegründet. Ziel des Vereins mit Hauptsitz in Bad Honnef ist die Förderung des Werkstoffes Furnier. Er wird getragen von europäischen Unternehmen aus der Furnierindustrie, dem Handel und der Furnier verarbeitenden Industrie sowie Fachverbänden der Holzwirtschaft.

 
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