27. August 2013  |  Breaking NewsHeizung + Energie

Umdenken nutzt Mietern und Umwelt – Wohnungswirtschaft setzt verstärkt auf dezentrale KWK-Anlagen

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(epr) Die Energiewende stellt auch die Wohnungswirtschaft vor enorme Herausforderungen:

Der Großteil des Gebäudebestandes soll umfassend energetisch saniert werden, mit dem Ziel, den Energiebedarf drastisch zu senken sowie den verbleibenden Bedarf mit ökologisch vorteilhaften Heizungssystemen bereitzustellen. Dabei muss der Wohnraum trotz allem bezahlbar bleiben. Der Einsatz von dezentraler Kraft-Wärme-Kopplung (KWK) bietet hier eine echte Entlastung, denn er führt zu einer entscheidenden Verbesserung der energetischen Qualität und ist durch den Zusatznutzen der eigenen Stromerzeugung sogar wirtschaftlich interessant.

Blockheizkraftwerke stellen mittlerweile eine bewährte Technik dar. Der Wohnungswirtschaft helfen sie, die enormen Herausforderungen der Energiewende zu bewältigen. (Foto: epr/Bundesverband Kraft-Wärme-Kopplung e.V./Brockbals GmbH)

Blockheizkraftwerke (BHKW) stellen mittlerweile eine bewährte Technik dar. Versierte Installateure und Fachplaner kennen die Besonderheiten der Technologie und wissen, worauf bei der Realisierung zu achten ist. Für BHKW-Betreiber ist es am einfachsten, den erzeugten Strom in das öffentliche Netz einzuspeisen, denn die Netzbetreiber sind verpflichtet, diesen abzunehmen und entsprechend dem üblichen Preis an der Strombörse zu vergüten. Darüber hinaus erhält der Betreiber einen gesetzlichen Zuschlag. Bei den für die Wohnungswirtschaft besonders relevanten Klein-BHKW bis 50 Kilowatt beträgt dieser 5,41 Cent pro erzeugter Kilowattstunde, unabhängig davon, ob der Strom im Gebäude selbst verbraucht oder in das Stromnetz eingespeist wird. Erstere Variante ist wirtschaftlich besonders attraktiv und hat daher ein Umdenken in der Immobilienbranche in Gang gesetzt. Immer mehr Wohnungsbaugesellschaften überlegen, ihren Mietern neben der Bereitstellung von Wohnraum, Heizenergie und Warmwasser auch die Versorgung mit elektrischem Strom anzubieten. Das bringt nicht nur Vorteile für die Umwelt, sondern auch für die Mieter, denn der hauseigene BHKW-Strom ist in der Regel sogar etwas günstiger als der normale Tarif des Versorgers. Alle, die sich neu mit diesem Thema befassen, stehen zunächst vor einer Reihe von technischen und rechtlichen Fragen. Der Bundesverband Kraft-Wärme-Kopplung e.V. (B.KWK) steht hier als Ansprechpartner zur Verfügung und gibt Interessierten Tipps für die Umsetzung in der Praxis. Ein Anbieterforum hilft zudem, kompetente regionale Ansprechpartner wie Anlagenhersteller, Planer, Installateure und Dienstleister zu finden.

Mehr unter www.bkwk.de.

Quelle: easy-pr

 
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